Description (deu)
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die alltäglichen Erfahrungen und Bewältigungsstrategien von altersarmen Pensionist:innen in Österreich, die mit Zahlungsschwierigkeiten konfrontiert sind. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden vier Pensionist:innen, im Zuge einer qualitative Erhebung mittels problemzentriertem Interview, befragt. Die Rolle der Sprache als Instrument zur Vermeidung von Stigmatisierung wird besonders hervorgehoben. Die Ergebnisse zeigen, wie sprachliche Strategien das Selbstbild und die soziale Wahrnehmung prägen. Darüber hinaus wird die Bedeutung familiärer und institutioneller Unterstützungsnetzwerke für die Lebensqualität dargestellt und es zeigt sich, dass bei geringerem familiären Netzwerk die Rolle von Institutionen und Sozialorganisationen an Bedeutung gewinnt. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen zur Förderung der Teilhabe und Unterstützung altersarmer Pensionist:innen formuliert.