Description (deu)
Das Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, wie Fachkräfte der Sozialen Arbeit ihre Profession in Bezug auf Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit verstehen und gestalten. Der Fokus liegt hierbei auf der Beratung älterer Menschen. Es wird auf das Erleben und Auftreten von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Handlungsfeld, die Mandate der Sozialen Arbeit sowie auf die Reaktionen der Professionist*innen eingegangen. Die Daten wurden mithilfe des problemzentrierten Interviews (Witzel 1982) erhoben und mithilfe der strukturgeleiteten Textanalyse (Auer-Voigtländer/Schmid 2017) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen klar, dass Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Beratung wahrgenommen wird und dass Fachkräfte der Meinung sind in diesem Zusammenhang ein Mandat zu besitzen. Dennoch gibt es verschiedene Umstände und Gründe, die sie daran hindern dementsprechend zu handeln.