Title (deu)
Familienrat in Caring Kontexten
Einschätzung von Stakeholder*innen zu Möglichkeiten der Implementierung des Familienrats in Österreich im Kontext der Betreung älterer Menschen
Author
Lina Kolaja
Author
Ena Miskić
Author
Roland Schrotthofer
Degree supervisor
Johannes Pflegerl
Degree supervisor
Michaela Huber
Degree supervisor
Andrea Pilgerstorfer
Description (deu)
Fachhochschule St. Pölten, Masterarbeit 2023, Studiengang Soziale Arbeit
Description (deu)
Der demografische Wandel hin zu einer Langlebigkeit der Gesellschaft lässt darauf schließen, dass die Finanzierbarkeit und Aufrechterhaltung des derzeitigen Pflegesystems in Österreich eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte wird. Im Rahmen institutionalisierter Pflege erscheint es schwer möglich, diesem Bedarf nachzukommen. Schon heute gelten die Angehörigen in Österreich als sehr wichtiger Bestandteil des Pflegesystems. Um den kommenden Herausforderungen im Pflegebereich zu entsprechen, wird ihnen auch in Zukunft eine gewichtige Rolle zukommen. Dabei darf nicht auf das Wohlergehen und die Gesundheit der pflegenden Angehörigen vergessen werden. Die Methode Familienrat stellt mit ihrem partizipativen Ansatz der Problemlösung eine Möglichkeit dar, pflegende Angehörige und deren Umfeld zu unterstützen und zu entlasten. Für eine breitflächige, institutionell angebundene und finanziell geförderte Umsetzung dieser Methode ist eine Partnerschaft mit starken Stakeholder*innen notwendig. Erkenntnisse darüber, welche Informationen und Unterstützungen potenzielle Zuweiser*innen benötigen, sind erforderlich. Die vorliegende Arbeit geht daher der Forschungsfrage nach, welche Potenziale die Stakeholder*innen (Bundesländer, PVA, ÖGK) in der Methode des Familienrats im Kontext der Betreuung älterer Menschen sehen und wie und ob sie sich eine Implementierung vorstellen können. Die Forschungsresultate haben verdeutlicht, dass die Methode Familienrat in Österreich bei den Stakeholder*innen noch weitgehend unbekannt ist. Es gelingt teilweise das Interesse an der Methode zu wecken, bei der Finanzierung und Implementierung überwiegen aber Vorbehalte und es gibt Dissens in den Zuständigkeitsbereichen. Im Rahmen der Forschung konnten mögliche künftige Pilotprojekte ausgemacht werden.
Description (eng)
The demographic shift towards a long-lived society suggests that affordability and maintenance of the current care system in Austria will be one of the major challenges in the coming decades. Within the framework of institutionalized care, it appears difficult to meet this demand. In Austria, family members are already considered an important part of the care system. In order to meet the coming challenges in the care sector, they will continue to play a significant role in the future. However, the well-being and health of the caregivers must not be forgotten. Family Group Conferences, with its participatory approach to problem-solving, represents a way to support and relieve caregivers and their environment. For a more widespread, institutionally linked, and financially supported implementation of this method, a partnership with strong stakeholders is necessary. Insights into what information and support potential referrers need are required. This study therefore investigates the research question of potential the stakeholders (federal states, PVA, ÖGK), within the context of caring for the elderly, see in the Family Group Conferences and how and if they can imagine an implementation. The research results have shown that Family Group Conferences are largely unknown to stakeholders in Austria. While there is some interest in the method, there are reservations regarding financing and implementation and disagreement over areas of responsibility. As part of the research, potential future pilot projects have been identified.
Keywords (deu)
FamilienratAltenhilfe
Type (eng)
Language
German [deu]
Persistent identifier
https://phaidra.fhstp.ac.at/o:5521
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Created
14.02.2024 11:26:17
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