Titel (deu): Sandler in Wien, is des leiwand?

Autor: Zitta, C. (Claudia)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2007

Beschreibung (deu): Obdachlosigkeit ist kein schwindendes Phänomen, es nimmt zu. In Österreich gibt es etwa 20.000 obdachlose Menschen. Trotz dieser Vielzahl an Betroffenen, stellen Obdachlose weiterhin einen exkludierten Teil der Gesellschaft dar. Mit meiner Diplomarbeit möchte ich einen Denkanstoss erreichen, der eine Integration dieser Personengruppe in die Gesellschaft wieder vorstellbar macht.

Meine Forschung konzentriert sich auf die Situation in Wien, sie beschreibt wie obdachlose Männer ihren Alltag erleben und was das Hilfssystem für sie bereithält. Die Interviews habe ich in einer niederschwelligen Hilfseinrichtung und auf der Straße geführt. Durch die Erkenntnisse aus der Forschung sollen neue Möglichkeiten für das Hilfssystem in Wien eröffnet werden.

Zu Beginn der Arbeit werden das Einrichtungsangebot für wohnungslose Männer in Wien, die Sozialarbeit im Feld der Wohnungslosenhilfe, Gründe für die Entstehung der Obdachlosigkeit sowie die Bedeutung des Alkohols für obdachlose Menschen beschrieben.

Im empirischen Teil werden die Forschungsergebnisse präsentiert. Eines der aussagekräftigsten Ergebnisse meiner Forschung ist das Fehlen von Tagesstruktur bzw. die fehlende Möglichkeit sich sinnvoll zu beschäftigen.

Mit vorliegender Diplomarbeit soll das Obdachlosenleben von Männern in Wien greifbarer gemacht werden.

Beschreibung (eng): “Dosser in Vienna, is that cool?”

Experiences in every day life of homeless men in Vienna considering the conditions offered by the „Wiener Wohnungslosenhilfe“.


Homelessness is not a waning phenomenon, on the contrary – it increases. In Austria there are about 20 thousand people homeless. Despite their huge number homeless people still present an excluded part of society.
With my thesis I’d like to set a thought provoking impulse, which makes a reintegration of this group into society again imaginable.

My research work is concentrating on the situation in Vienna; it describes how homeless men see their everyday life, and what the backup system provides them with. I did the interviews in the Gruft – a day and night centre for homeless, as well as on the street. With the results of my research new possibilities for the backup system in Vienna should be found.

At the beginning of this work I am explaining the institutional offers for homeless men, social work in the field of help for homeless, reasons causing homelessness as well as the importance of alcohol for homeless people.

In the empiric part the results of the research are presented. One of the main results of my research is the lack of a daily structure, as well as the missing possibility to be occupied in a useful way.

With the thesis presented here the life of homeless men in Vienna should be made clearer to understand.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2007

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Permanent Identifier