Titel (deu): Der Schauspieler im Theaterbetrieb

Autor: Friedl, H. (Helene)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Medienmanagement, Dipl.-Arb., 2006

Beschreibung (deu): Coaching als neue Beratungsform etabliert sich mehr und mehr in der Gesellschaft, da es gegenüber anderen Methoden den Vorteil hat, berufliche und private Aspekte zu vereinen. Im Kulturbereich ist Coaching noch wenig verbreitet, wäre aber für das Berufsprofil des Schauspielers besonders geeignet. Dieser ist, auf Grund der Charakteristika seines Berufes, speziellen Belastungen ausgesetzt und zur Bewältigung derselben ist die Inanspruchnahme eines Coachings sinnvoll. Die vorliegende Arbeit behandelt die Sinnhaftigkeit von Schauspieler-Coaching innerhalb sowie außerhalb des Theaters.
Anhand von Experteninterviews wurde herausgefunden, dass ein vom Theater
engagierter Coach für Schauspieler keinen Mehrwert für das Theater bringen würde. Eine Besonderheit der Organisationsstruktur von Theatern ist die Vielzahl der unterschiedlichen Abteilungen. Diese Abteilungen unterstützen den Schauspieler in
seiner Arbeit und dadurch ist für eine angemessene Betreuung von Seiten der Theaterleitung gesorgt. Darüber hinausgehende berufliche oder private Beratung und Hilfestellung liegen nicht im Aufgabenbereich des Theaters, sondern in dem des Schauspielers. Es bestätigten sich die Vermutungen über die speziellen beruflichen Belastungen des Schauspielers. Zur Bewältigung dieser, ist oftmals eine
Hilfestellung durch einen externen Berater von Nöten, die durch Coaching optimal realisiert werden kann.
Außerdem wurde ein Bedarf an Coaching für die Gesamtorganisation Theater festgestellt. Die Unterstützung eines Coachs, Mediators oder Kommunikationsberaters wurde als sinnvoll und notwendig erachtet, um interne Verhältnisse zu analysieren und zu verbessern.

Beschreibung (eng): Coaching as a new way of councelling is constantly gaining estimation. As opposed to other methods it’s advantage lies in combining professional as well as private issues.
Because of the characteristics of their occupation, actors are confronted with a great amount of phsychical strains. This work determines if coaching is the appropriate way to encounter these strains. It further investigates if the system theatre would profit by occupying a coach for its actors, as well as if the actor would profit if he occupies a coach himself. On the basis of interviews it was worked out that occupying a coach for it’s actors
would not be efficient for a theatre. A distinctive feature of the organisational
structure of theatres is the close collaboration of many different departments. These departments support the actor throughout, hence the presence of a coach is needless.
Coaching beyond the boundaries of the theatre is not the responsibility of the theatre, but of the actor himself.
Previous conjectures about the special occupational pressures of the actor were prooven to be correct. To cope with those, a theater external advisor, ideally in form of a coach, can become necessary. Further, the need of coaching for the company organisation structure of theatres was stated.
The support of a coach, mediator or communication-advisor was considered to be important in order to analyse and improve internal relations and communication.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2006

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Coaching; Schauspieler; Notwendigkeit

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