Titel (deu): Kiss im Ganslwirt

Autor: Odelga Öcker, E. (Elisabeth)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Soziale Arbeit, Master Thesis, 2012

Beschreibung (deu): Das Thema dieser Arbeit ist KISS, ein Programm zum Kontrollierten Konsum illegaler Substanzen und die Frage, ob KISS ein passendes Angebot der niedrigschwelligen Drogenarbeit ist. KISS steht für „Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum“. Im Jahr 2005 wurde die erste KISS-Gruppe in einer Drogenberatungsstelle in Hamburg durchgeführt. Im Laufe der Zeit erhöhte sich der Bekanntheitsgrad dieses Programms unter Mitarbeiter/inn/en niedrigschwelliger Drogeneinrichtungen. Dennoch führte diese Bekanntheit in Österreich, speziell in Wien, nicht zur Umsetzung in der Arbeit mit Konsument/inn/en illegaler Substanzen. Auf der Suche nach einem möglichen Grund dafür, wurde die Hypothese aufgestellt, dass die Mitarbeiter/inn/en niedrigschwelliger Drogeneinrichtungen KISS nicht als passendes Angebot für Klient/inn/en ihrer Einrichtungen sehen. Um diese Annahme zu hinterfragen wurde für diese Masterthese eine Fragebogenstudie entwickelt und die Mitarbeiter/inn/en von vier Wiener Einrichtungen wurden befragt, ob sie KISS als ein passendes Angebot für Klient/inn/en der niedrigschwelligen Drogenarbeit beurteilen. Die Arbeit besteht aus der Auseinandersetzung mit der geschichtlichen Entwicklung der Wiener Drogenhilfe und dem Begriff der Niedrigschwelligkeit. Sie beinhaltet die Beschreibung der sozialmedizinischen Drogenberatungsstelle „Ganslwirt“ in Wien und die Beschäftigung mit den Methoden und Inhalten von KISS. Ergänzt wird die Fragebogenstudie unter den Mitarbeiter/inne/n durch eine Befragung von Klient/inn/en niedrigschwelliger Drogeneinrichtungen. Die abschließende Diskussion der Ergebnisse zeigt, dass KISS in der niedrigschwelligen Drogenarbeit durchaus passend angesiedelt ist, die Umsetzung aber Ressourcen bindet, die derzeit nicht ausreichend vorhanden sind.

Beschreibung (eng): KISS in Ganslwirt.

A project established for the controlled consumption in low threshold drug work.

The topic of this study is KISS, a project established for the controlled consumption of illegal substances. It focuses on the question as to whether KISS is a suitable choice of low threshold drug misuse intervention. KISS stands for „Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum“ (i.e. control in the self-decided consumption of substances).
In 2005 the first KISS group was implemented in a drug advice centre in Hamburg. In the course of time more and more employees of low threshold drug advice centres became acquainted with this programme. Despite that there was no implementation of this possibility in Austria, especially in Vienna. Searching for possible reasons for that the hypothesis was made that workers in drug advice centres do not consider this programme as an adequate choice for their clients. In order to challenge this assumption a questionnaire was developed in the course of this master study and the employees at four Viennese institutions were asked how they evaluate KISS as an adequate choice for low threshold drug work.
The study consists of a discussion of the historical development of drug intervention in Vienna and the term ‘low threshold’. It contains a description of the social-medical advice centre ‘Ganslwirt’ in Vienna and the occupation with methods and theories of KISS. In addition to the questionnaire for employees also clients of low threshold advice centres were interviewed. The final discussion of the results shows that KISS is an appropriate programme for low threshold drug work. Yet its implementation requires resources which are now not sufficiently available.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2012

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Wien-Mariahilf; Drogenberatungsstelle; Drogenkonsum; Soziale Kontrolle; Sozialarbeit

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