Titel (deu): Internationalisierung von Independent Popmusik aus Österreich

Autor: Ostermann, N. (Nikolaus)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Medienmanagement, Dipl.-Arb., 2010

Beschreibung (deu): Diese Arbeit untersucht den aktuellen Stand und die Problematik der Internationalisierung österreichischer Independent-Popmusik. An die Existenz des Musiklandes Österreich glauben 2010 nur noch Nostalgiker
und ausländische Rezipienten heimischer Werbebroschüren für Mozarts Geburtshaus. Die Musikindustrie ist immer noch in einer schweren Krise, mitverursacht durch grobe Fehleinschätzungen der marktbeherrschenden Majorlabels. Diese hat unter anderem dazu geführt, dass Majorlabels in Österreich nur noch als Dependancen funktionieren, vielfach ohne eigenständige Entscheidungen treffen zu können. Globale wirtschaftliche Kriterien schlagen die Kunst, und unter erschwerten Bedingungen liegt den
internationalen Playern naturgemäß wenig an der Wahrung eines
Musikstandortes Österreich, der durch Förderungen künstlich am Leben
gehalten werden muss und Gefahr läuft, sich nicht so bald wieder zu erholen. Internationalisierung, der Weg ins Ausland, der Weg zum Ruhm, ist und war immer schon ein steiniger. Während andere Länder die Relevanz von Popmusik als Wirtschaftsfaktor schon vor Jahren erkannten und Strukturen zur Umsetzung von Exportstrategien schufen, basieren die Erfolge österreichischer Musik im Ausland bis heute auf Einzelinitiativen oder Zufall. Dabei wäre es gerade als kleine Kulturnation ohne große (Musik-)Industrie doch nur logisch, in
Zeiten einer globalisierten, digitalen Welt, in der Medien im Allgemeinen und Musik im Speziellen überall und zu jeder Zeit zugänglich sind, sich ganz intensiv und aktiv mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, wie man welche österreichische Musik im Ausland verkaufen kann.

Beschreibung (eng): This diploma thesis analyses the current state of internationalization of
Independent Pop music from Austria.
Only the nostalgic as well as foreign recipients of Austrian advertising campaigns for Mozarts house of birth can still belive in the existence of Austrias state as the so-called “country of music”. The music industry is still going through a huge crisis, caused – among other influences – by crucial misinterpretations of developments by the big Major labels. This also led to the fact, that Major labels in Austria serve only as branches nowadays, mostly unable to take decisions – sign acts – without getting a permission from their headquarter, that may be in London, New York or Berlin. Global economic
criteria beat the art, and under the circumstances of todays economy, saving the Austrian music scene is not much of a goal for the big international players, which leads to the problem that the Austrian music market very much depends on government aid. The way to internationalization and the money and the fame that comes along with it, is and has always been a rocky one. While other countries discovered
the potential economic relevance of Pop music years ago, the export of Austrian Pop music is still happens mostly by chance. It is paradox. It would only be In a small country like Austria, with its long and famous musical history and considering that it has never been easier to spread music in our globalized, digital world, it would be only logical to work actively and intensively on innovative ways to get Austrian Pop music where Pop music belongs, on the international market.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2010

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Österreich; Popmusik; Indie-Pop; Internationalisierung

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