Titel (deu): "Wirkung von Filmmusik auf den Rezipienten"

Autor: Schreiner, E. (Elisabeth)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Medienmanagement, Dipl.-Arb., 2007

Beschreibung (deu): Filmmusik beeinflusst den Rezipienten. Filmmusik wirkt auf die Gefühle der Menschen. Durch Filmmusik können Menschen zum Beispiel zum Lachen oder Weinen gebracht werden. Doch Filmmusik kann noch viel mehr als nur die Gefühle eines Menschen beeinflussen. Durch die Musik im Film kann sich der Rezipient besser an visuelle Informationen erinnern, die er in einem Film gesehen hat. Filmmusik kann das zeitliche Empfinden des Rezipienten verändern. Durch die Musik kann die filmische Realität so verlangsamt oder beschleunigt werden. Filmmusik kann aber genauso das räumliche Empfinden und sogar die Meinungsbildung des Rezipienten beeinflussen.
Filmmusik ist nur dann wirklich „gut“ und effektiv, wenn sie nicht bewusst vom Rezipienten wahrgenommen wird, denn so wird sie nicht vom Verstand erfasst und analysiert, sondern geht direkt ins Unterbewusste. Die Musik wird so nicht verstanden sondern einfach gefühlt.
Diese Diplomarbeit versucht die Wirkung von Filmmusik ab ihren Anfängen (also ab dem ersten Stummfilm) zu beleuchten. Außerdem wird die Beziehung von Bild und Ton zusammenfassend dargestellt. Die Funktionen von Filmmusik werden anhand drei Modelle beleuchtet. Außerdem wird dargestellt, wie und mit welchen Techniken ein Filmkomponist die Möglichkeit hat, den Rezipienten mit seiner Musik zu beeinflussen.
Die Ergebnisse von neun Interviews mit Komponisten aus Deutschland und Österreich ermöglichen einerseits Rückschlüsse auf die Arbeit und die Techniken der einzelnen Komponisten und zeigen andererseits auf, wie sie bewusst durch ihre Musik Einfluss auf die Rezipienten nehmen. Genauso zeigen die Ergebnisse, wo die Schwierigkeiten beim Komponieren liegen und wie die Komponisten zum Einfluss von Filmmusik stehen.

Beschreibung (eng): Music in films has an effect on the audience. The score influences the feelings of people. People cry or laugh because of music. But the music in films can affect much more than just the feelings. Due to music the recipient can remember visual information better, which he has seen in the movie. The music in films can also influence the temporal sensation of the audience. The music can slow down the reality in films or can speed it up. But music in films can also influence the spatial sensation and can even have an effect on the formation of opinion of the recipient.
Music in movies is really “good” and effective, when the audience doesn‘t notice the music intentionally. The music should be realized automaticly and subconsciously. The music will not be captured and analyzed by the brain. It goes directly into the subliminal. The recipient should feel the music, instead of understanding it.
This academic paper tries to highlight the effect of music in films as from the beginning (the first silent movie). Furthermore, the relation between screen and sound will be illustrated. The capacity of music in films will be highlighted with three different models. Moreover, the academic paper tries to demonstrate how and with which techniques a composer can influence a recipient.
The results of nine interviews with composers of scores from Germany and Austria allow to draw conclusions from the work and the techniques of the composers. The results also show, how the composers can influence the audience consciously and intentionally. Moreover the interviews display the difficulties of composing a score and what composers think about the subliminal influence of music in films.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2007

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Filmmusik; Rezipient; Wirkungsanalyse

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