Titel (deu): Internetgewohnheiten von Kindern

Autor: Bock, S. (Sonja)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Soziale Arbeit, Master Thesis, 2012

Beschreibung (deu): Es ist bereits bekannt, dass das Internet als neue Technik Kommunikation und Gesellschaft verändert. Zugleich es große Chancen mit sich bringt, gibt es unterschätzte Risiken. Es gibt nur wenig Wissen bzw. eine fehlende Erfahrung über tatsächliche Tätigkeiten von Kindern im Internet. Damit Beschränkungen und Verbote ausgesprochen werden können, welche notwendig sind, müssen vorab die Internetgewohnheiten von Kindern eruiert werden.
Wie schon öfter in der Kulturgeschichte der Menschheit hat eine Neuentwicklung im Bereich der Kommunikationstechnologie gesellschaftliche, wirtschaftliche, und letzten Endes auch weltanschauliche Neuorientierungen zur Folge gehabt, und wir können uns dem nicht entziehen. Nur haben wir weniger Zeit zu lernen, wie wir die neuen Möglichkeiten gewinnbringend nutzen können, da sich das Netz mit einer noch nie dagewesenen Dynamik entwickelt. In vier Jahren erreichte es 50 Millionen Nutzer, während der PC (Personal Computer) 13 Jahre und das Radio 38 Jahre brauchte (vgl. Eidenbenz 2004:3-12). „Gegenwärtig finden sich medienpädagogische, medien-, erziehungs-, kultur- und kommunikationswissenschaftliche, soziologische und psychologische sowie kriminologische und neurowissenschaftliche Projekte, die sich mit der Mediennutzung in ganz unterschiedlicher Weise und vor allem mit ganz unterschiedlichen theoretischen und methodischen Ausrichtungen und Ansprüchen auseinandersetzen. Im Fokus vieler dieser Studien stehen Jugendliche, deren Mediennutzungsverhalten im Hinblick auf mögliche und faktische Entwicklungsbeeinträchtigungen untersucht und beurteilt wird. Kinder sind im Vergleich deutlich seltener Zielgruppe dieser Studien. Dies ist zum einen dem Zugang zur Zielgruppe und zum anderen der Tatsache geschuldet, dass Forschungsmethoden, die mit Kindern angewandt werden können, nur beschränkt zur Verfügung stehen.“ (Robertz / Wickenhäuser 2010:177)
Ziel dieser Arbeit ist es somit herauszufinden, wofür Kinder eigentlich im späteren Volksschulalter das World Wide Web verwenden. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurden qualitative Interviews durchgeführt, welche anschließend mit der Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet wurden. Herangezogen wurden Interviewsituationen mit sechs Kindern, welche die vierte Klasse einer Volksschule besuchten. In weiteren Abschnitten wird einerseits auf allgemeine Gefahren im Internet, wie Cyber-Mobbing, Nichtbeachten des Datenschutzes, Pornografie und Sucht, und andererseits auf Schutz- und Präventivmaßnahmen eingegangen.


Beschreibung (eng): Internet habits of children
What children in later primaryschool age actually use the World Wide Web for?

It is already known that the Internet, as a new technology, is changing communication and society. Although it offers great opportunities, there are also underestimated risks. Our knowledge and experiences about the practices of children using the internet is extremely limited. In order to be capable of declaring the restrictions and prohibitions that are necessary, the usage of the internet by children must first be investigated and understood.„As at other times in the cultural history of mankind there is a new development in the area of communication technology which is causing social and economic reorientation, and will eventually cause ideological reorientation, and we cannot withdraw ourselves from it. However we have less time to learn how to use the new opportunities to their best advantage, as the Web has developed into a dynamic that has never been encountered before. In four years it had reached 50 million users, whereas the PC needed 13 years and the radio 38 to reach the same statistic.” (Quote)
„Currently there are media pedagogical, media scientific, educational scientific, cultural scientific and communicational scientific, sociological and psychological as well as criminological and neuroscientific projects, which deal with media use in completely different ways and particularly with completely different theoretical and methodical alignments and requirements. The focus of many of these studies is the youth, whose media use behavior is investigated and evaluated with regard to possible and factual development damage. Children are, in comparison with youths, seldom a target group in these studies. This is mainly because access to this target group is limited and also because research methods, which can be used on children, are of restricted availability.” (Quote)
Thus the aim of this thesis is to discover, what children in later primaryschool age actually use the World Wide Web for. To be able to answer this research question, qualitative interviews had been conducted, which were afterwards analyzed using the content analysis theory of Philipp Mayring. The interviews used in this study, were of six children, who attended the fourth class of primary school. The following chapters focus on the general dangers of the internet, such as Cyber-Mobbing, data privacy, pornography and addiction, and on the other hand on protection and preventative measures.


Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2012

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Kind; Internet; Medienkonsum

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