Titel (deu): "Personligt Ombud"

Autor: Greisdorfer, N. (Nicole)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2008

Beschreibung (deu): Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung sind mehr als der Rest der
Bevölkerung von Armut, Isolation und Ausgrenzung betroffen. Sie haben häufig
eine geringere Chance sich am Arbeitsmarkt zu integrieren, eine Wohnung zu
finden und sind weniger oft in soziale Netze eingebunden.
„Personligt Ombud“ ist ein Case Management Programm aus Schweden, das die
Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit psychischer
Beeinträchtigung zum Ziel hat. Das Case Management Programm wurde bei der WHO Konferenz in Helsinki als Möglichkeit vorgestellt, um dem aktuellen Exklusionsdiskurs von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung entgegenzuwirken.
In der vorliegenden Arbeit wurden teilstrukturierte Interviews mit NutzerInnen, ExpertInnen, MitarbeiterInenn und Angehörigen des Personligt Ombud in Umeå, in
Mittelschweden, durchgeführt. Die InterviewpartnerInnen wurden nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Von besonderem Interesse war, in wie
fern es dem Personligt Ombud möglich ist, die soziale Inklusion von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung zu unterstützen.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, richtungweisende Faktoren aufzuzeigen, damit die NutzerInnen am gesellschaftlichen System teilnehmen können. Dabei stellen
sich NutzerInnenorientierung, pragmatisches Handeln und Advocacy in der Tätigkeit von Personligt Ombud als wesentliche Faktoren für den Inklusionsprozess von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung heraus.

Beschreibung (eng): Personligt Ombud - the Swedish answer to exclusion of people with severe
mental illness.
People with mental illness are more likely to live in poverty, isolation and exclusion
than the rest of the population. They often have a lower chance in the labour
market, to find an apartment and are less included in social networks.
The Case Management Program "Personligt Ombud" from Sweden is aimed to improve users living situation. The Program was adopted at the WHO conference in Helsinki. It was presented as an opportunity against the actual discourse of
social exclusion of people with mental illness. For this thesis semi-structured-interviews were completed. Users, experts, relatives and professionals of the Personligt Ombud told their experiences and
perceptions. Interviews took place in Umeå, in the middle part of Sweden.
Results of the research are based on experiences and perceptions of the
interviewees. Data demonstrate how Personligt Ombud supports users inclusion process. The aim is to identify factors of Personligt Ombud, which are essential for social
inclusion of people with mental illness.
The conclusion of this thesis is that “user-driving”, “pragmatic action” and
“advocacy” are essential to include people with severe mental illness.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2008

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Schweden; Behinderter; Gleichbehandlung; Soziale Integration

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