Titel (deu): Zukünftige Positionierung Sozialökonomischer Beschäftigungsbetriebe als arbeitsmarktpolitisches Instrument in Niederösterreich

Autor: Kolar, M. (Manfred)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2008

Beschreibung (deu): Unter dem Hintergrund massiv steigender Arbeitslosenzahlen, erfolgten in den 1980er Jahren die ersten Gründungen Sozialökonomischer Betriebe als Teil der innovativen Arbeitsmarktpolitik.
Seit den ersten Gründungen sind mittlerweile 25 Jahre vergangen. Die Funktionszuschreibungen und die Ziele dieser Betriebe als arbeitsmarktpolitisches Instrument haben sich parallel zu den Veränderungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt entwickelt.
Das Ziel dieser Diplomarbeit war die kritische Auseinandersetzung der Veränderungen der „Policy“ im arbeitsmarktpolitischen Kontext Sozialökonomischer Betriebe, um in Folge einen Beitrag zur zukünftigen Positionierung dieser als arbeitsmarkpolitisches Instrument zu leisten.
Als Forschungsinstrumente kamen die Policyanalyse sowie Expertinneninterviews zum Einsatz. Im Rahmen der Policyanalyse wurde die Veränderungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik im historischen Kontext beginnend von der „Dallinger´schen Arbeitsmarktpolitik“ bis heute analysiert.
Durch qualitative ExpertInneninterviews mit EntscheidungsträgerInnen des Arbeitsmarkservice wurden aktuelle Meinungen und Sichtweisen erhoben.
Der Vergleich der Ergebnisse der Policyanalyse und der ExpertInneninterviews ergab wesentliche Veränderungen der Funktionszuschreibungen Sozialökonomischer Beschäftigungsbetriebe.
Die Ergebnisse der Forschung stellen sich wie folgt dar:
Standen ursprünglich soziale Aspekte einer Beschäftigung in Sozialökonomischen Beschäftigungsbetrieben im Vordergrund, so haben sich diese in die Unterstützung der Zielerreichungskriterien für das AMS gewandelt.
Unter dem Hintergrund massiv steigender Arbeitslosenzahlen, erfolgten in den 1980er Jahren die ersten Gründungen Sozialökonomischer Betriebe als Teil der innovativen Arbeitsmarktpolitik.
Seit den ersten Gründungen sind mittlerweile 25 Jahre vergangen. Die Funktionszuschreibungen und die Ziele dieser Betriebe als arbeitsmarktpolitisches Instrument haben sich parallel zu den Veränderungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt entwickelt.
Das Ziel dieser Diplomarbeit war die kritische Auseinandersetzung der Veränderungen der „Policy“ im arbeitsmarktpolitischen Kontext Sozialökonomischer Betriebe, um in Folge einen Beitrag zur zukünftigen Positionierung dieser als arbeitsmarkpolitisches Instrument zu leisten.
Als Forschungsinstrumente kamen die Policyanalyse sowie Expertinneninterviews zum Einsatz. Im Rahmen der Policyanalyse wurde die Veränderungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik im historischen Kontext beginnend von der „Dallinger´schen Arbeitsmarktpolitik“ bis heute analysiert.
Durch qualitative ExpertInneninterviews mit EntscheidungsträgerInnen des Arbeitsmarkservice wurden aktuelle Meinungen und Sichtweisen erhoben.
Der Vergleich der Ergebnisse der Policyanalyse und der ExpertInneninterviews ergab wesentliche Veränderungen der Funktionszuschreibungen Sozialökonomischer Beschäftigungsbetriebe.
Die Ergebnisse der Forschung stellen sich wie folgt dar:
Standen ursprünglich soziale Aspekte einer Beschäftigung in Sozialökonomischen Beschäftigungsbetrieben im Vordergrund, so haben sich diese in die Unterstützung der Zielerreichungskriterien für das AMS gewandelt.
Dennoch sind soziale Aspekte als verdeckter, inoffizieller Auftrag an Sozialökonomische Beschäftigungsbetriebe vorhanden.
Zusätzlich kristallisieren sich Kooperationen mit dem AMS und Innovationen zur Betreuung neuer Personenkreise als wichtige Aufgabe heraus.
Aufgrund der Konzeption der Sozialökonomischen Betriebe stellt dieses arbeitsmarktpolitische Instrument nach wie vor die nachhaltigste Form der Integration für sehr komplexe und schwierige Personengruppen dar.

Beschreibung (eng): Future positioning of socio-economic companies as an labour market policy instrument in Lower Austria



Based on decisively rising unemployment figures first socio-economic companies were founded during the 1980s; they were part of an innovative labour market policy.
Since the first formations of such companies 25 years have passed. The companies represented labour market policy instruments, their functional dedication and goals developed parallel to changes in the economy and the job market.
This paper’s objective is the critical discussion of the policy’s changes in socio-economic companies within their labour market context and to consequently contribute to the future positioning of such companies as labour market policy instruments.
Policy analysis and expert interviews were applied as research tools.
In line with the policy analysis the paper looks into the changes of an active labour market policy ranging historically from ‘Dallinger’s labour market policy till today’s. With the help of expert interviews with decision makers working in the job centres current perceptions and opinions were collected.
By comparing the results of the policy analysis and the expert interviews fundamental changes in functional dedications of the socio-economic companies were found out.
The research results are the following:
Originally social aspects were the most important factors in employment in a socio-economic company. Then these aspects have developed into the support for the achievement of objectives criteria for the job centres. These social aspects still exist, however, as hidden, nonofficial assignments for socio-economic companies.
In addition to that several cooperation possibilities within the job centres and innovations concerning the supervision of new social circles have emerged and become important assignments.
Because of the socio-economic companies’ conception this labour market policy instrument still illustrates the most effective form of the integration of very complex and complicated groups of people.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2008

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Niederösterreich; Nonprofit-Organisation; Zukunf; Nonprofit-Bereich; Wirtschaftsraum

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