Titel (deu): "Beziehung und Schizophrenie"

Autor: Buxbaum, M. (Melanie)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2009

Beschreibung (deu): Diese Diplomarbeit ermittelt durch problemzentrierte, leitfadengestützte Interviews, sowie durch teilnehmende Beobachtungen den Umgang des Personals mit der Beziehungsgestaltung von an Schizophrenie erkrankten Menschen am Beispiel des psychosozialen Betreuungszentrums Mauer. Anschließend werden sozialarbeiterische Interventionsanregungen im Rahmen der Thematik in Betracht gezogen.
Ausgehend von meinem Langzeitpraktikum beim psychosozialen Dienst Gmünd
wird hierbei ein Überblick über einen Bereich gegeben, der bis dato nur spärlich in der Literatur vertreten ist und durch meinen Beitrag erweitert werden soll. Um adäquat auf Bedürfnisse nach Liebe, Zuneigung und Sexualität eingehen zu
können, bedarf es vorerst einer bewussten Erkennung dieser. Die
verschiedensten Möglichkeiten der Bedürfnisäußerung werden im Zuge der Arbeit ausführlich erläutert. Zwischenmenschliche Beziehungen setzen einen der Schwerpunkte, wobei Art, Probleme und institutionelle Bedingungen für die
Führung einer Partnerschaft eine wesentliche Rolle einnehmen. Neben
beziehungshinderlichen werden auch beziehungsförderliche Maßnahmen
beschrieben. Da der Umgang des Personals in engem Zusammenhang mit der Beziehung zwischen Mitarbeiter/ Mitarbeiterin und Klient/ Klientin steht, wird auch diese genauer betrachtet. Zentrales Anliegen ist jedoch die Ermittlung der
Umgangsstrategien des Personals im Rahmen der Beziehungsgestaltung, sowie anderer Möglichkeiten der Bedürfnisäußerung. Ausgehend davon werden potentielle Tätigkeitsfelder der Sozialarbeit aufgezeigt, welche zur Verbesserung des Umgangs mit der Thematik beitragen sollen. Sozialarbeit dient hauptsächlich
als Ressource, um Fortbildungen und Supervisionen zu organisieren,
Aufklärungsarbeit, Konfliktregelung und soziale Einzelfallhilfe zu leisten und um die räumlichen Strukturen zu verbessern, stets unter Einbeziehung der KlientInnen.

Beschreibung (eng): “Building Relationships with Schizophrenia“
Relationship building of schizophrenic people based on the example of
“psychosoziales Betreuungszentrum Mauer” (a psychosocial support
center)
This diploma thesis discusses the issue of how carers of schizophrenic patients can build relationships with this target group. The study uses qualitative interviews and participative observation in a psychosocial support center in Mauer. The possibilities of social work intervention are then discussed.
Based on the experiences of my long-term practical training at “psychosozialer Dienst Gmünd” the thesis presents an overview about a field that has been mostly neglected in literature. To cope adequately with needs for love, affection and sexuality it is necessary to be aware of them. This thesis focuses on interpersonal
relationships with reference to the role institutional settings play in establishing relationships. Aspects preventing relationships and such promoting relationships are described. Since the professional staff is in close contact with the clients and therefore essential for relationship they are included in this research. The centralfocus of the thesis is on the strat egies of building relationships and other possibilities to show emotional needs. Based on these findings potential social
work fields are shown with the aim of supporting and improving the situation of the clients. The primary function of social work is to act as a ressource for organising further education as well as supervision, for awareness training, conflict resolution
and social case work and for improving the lifeworld and life situations of the
clients.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2009

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Schizophrenie; Familienbeziehung; Sozialarbeit; Landesklinikum Mostviertel Amstetten; Psychosoziale Betreuung

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