Titel (deu): Zusammenarbeit von Jugendwohlfahrt und Justiz im Jugendstrafverfahren

Autor: Lakata-Stark, S. (Sonja)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2007

Beschreibung (deu): In der vorliegenden Diplomarbeit wird anhand von Literaturstudium und Erhebung empirischen Datenmaterials untersucht, inwieweit die Zusammenarbeit zwischen Jugendwohlfahrt und Justiz im Strafverfahren verbessert werden kann im Sinne eines bestmöglichen Ergebnisses für den jugendlichen Straftäter.
Ziel der Arbeit ist somit die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Gerichten und Sozialarbeit im Sinne einer adäquaten Reaktion auf die jeweils vorliegende Straftat. Eine solche impliziert einerseits die Unrechtmäßigkeit der jeweils vorliegenden Tat aufzuzeigen und andererseits eine pädagogisch sinnvolle Entscheidung zu treffen, um die Jugendlichen von weiteren strafbaren Handlungen abzuhalten.
Nach einer Definition zentraler Begriffe folgt ein Einblick in die historische Entwicklung des Jugendgerichtsgesetzes und der Jugendgerichtshilfe. Rechtliche Rahmenbedingungen und Straftheorien beenden den theoretischen Teil.
Im empirischen Teil der Arbeit werden die Experteninterviews anhand qualitativer zusammenfassender Inhaltsanalyse ausgewertet und den theoretischen Erkenntnissen gegenübergestellt.
Die Ergebnisse zeigen die Mängel und Stärken in der Zusammenarbeit auf und lassen Rückschlüsse auf Verbesserungsmöglichkeiten zu, die im Resümee zusammengefasst werden.

Beschreibung (eng): The collaboration between youth welfare and the courts
in juvenile criminal proceedings



In the following thesis a literature study and collection of empirical data will be used to examine to what extent collaboration between youth welfare and the law can be improved in terms of an optimum result for juvenile offenders.
The objective of the work is therefore the improvement of the collaboration between the courts and social work regarding an adequate reaction to the respective criminal offence. Any such criminal offence implies to highlight on one hand, the illegitimacy of the respective crime and on the other hand, to make a pedagogically sensible decision in order to keep the juveniles from committing further penal offences.
After a definition of central terms, follows an insight into the historical development of
juvenile court law and juvenile court assistance. The regulatory framework and penal theories will complete the theoretical part.
In the empirical part of the work the expert interviews will be evaluated on the basis of summarised qualitative content analysis and contrasted with the theoretical findings. The results show deficiencies and strengths in the collaboration and allow a conclusion to be drawn about the possibilities for improvements which are summarised in the resume.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2007

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Jugendstrafverfahren; Jugendhilfe; Gerichtsbarkeit; Sozialarbeit

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