Titel (deu): Fremde Frauen ohne (deutsche) Worte...

Autor: Spießmaier, S. (Sandra)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2007

Beschreibung (deu): Österreich ist derzeit konfrontiert mit einer Vielzahl an AsylwerberInnen, doch die Bearbeitung der Anträge gerät ins Stocken und keine Verbesserung ist in Sicht. In meiner Diplomarbeit möchte ich auf dieses Problem näher eingehen, den Ablauf des Asylverfahrens sowie die Grundversorgung erläutern, und den Spracherwerb der asylsuchenden Frauen mittels meiner Befragung durch Fragebögen in den Flüchtlingsquartieren näher bringen.

Die deutsche Sprache zu erlernen ist mit Sicherheit nicht einfach. Viele weibliche Asylsuchende wollen in Österreich leben, doch die Gerüchte halten sich hartnäckig, dass die Motivation der Frauen, sich hier sprachlich zu integrieren, zu gering bzw. überhaupt nicht vorhanden ist.

Meinen Ergebnissen zufolge befinden sich die Frauen in einer Zeit des „Wartens“ und der Langeweile, ohne dass ein Ende in Sicht ist. Viele warten jahrelang, beschäftigungslos, auf den Ausgang ihres Asylverfahrens. Sie werden in eine Passivität gedrängt, ohne die Gewissheit, wann diese ein Ende hat.

Ziel meiner Diplomarbeit soll somit sein, Wege zu finden, diesen Frauen eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, die ihnen eine Zukunft in Österreich ermöglicht, wenn sie einen positiven Asylbescheid bekommen sollten. Die Zeit der Xenophobie sollte – meiner Meinung nach - einer Zeit der Akzeptanz weichen. Ein Anfang durch sprachlichen Austausch zwischen den Kulturen und die Verbesserung der Kommunikation, sind - meiner Erfahrung nach - ein Schritt in die richtige Richtung, um Missverständnisse schneller zu bereinigen

Beschreibung (eng): Foreign females without (German) words

- Language acquisition of asylum seeking women with request on process in the Waldviertel (Lower Austria)

At present Austria is confronted with a large number of asylum - seekers while the processing of the applications is stagnating and there seems no change for the better in the long run.

In my thesis I want to focus on this problem by illustrating the procedure of obtaining an asylum permit and the concept of a basic income. Furthermore I would like to give an understanding of the process of language acquisition of women who are asylum - seekers by means of a questionnaire.

To acquire the German language certainly is no easy tasking. Many female asylum - seekers want to live in Austria, but there is a persistent rumour that the motivation of those women to integrate themselves regarding language is too little or even non - existent.
According to my results, the women are in a state of “waiting” or even boredom with no end in sight. Many of them are waiting for years and years unemployed for a positive outcome of their asylum seeking. They are forced into passivity without any certainty when the waiting is finally over.

Therefore the aim of my thesis is to find ways to offer those women useful activities which make a future in Austria possible, provided that they receive a permit of residence.
As far as I am concerned I think that xenophobia should give way to acceptance.
There should be a linguistic exchange between the cultures and an improvement in communication in order to clear up misunderstandings. According to my experience that would be the first step in the right direction.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2007

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Waldviertel; Asylbewerberin; Deutschunterricht; Spracherwerb; Soziale Integration

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