Titel (deu): ... ich will doch nur meine Ruhe ...

Autor: Schlager, S. (Silvia)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2007

Beschreibung (deu): Aus Sicht der Betroffenen: Stalking – Auswirkungen, Unterstützung und Interventionsmöglichkeiten.

Diplomarbeit, eingereicht an der Fachhochschule St. Pölten im September 2007

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Stalking aus Sicht der Betroffenen. Der Begriff „Stalking“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „sich anpirschen“. In den letzten Jahren rückte das Phänomen immer mehr in die Öffentlichkeit, anfangs vor allem dann, wenn prominente Personen betroffen waren. Der derzeitige Erkenntnisstand zeugt jedoch davon, dass beinahe 50 % des Stalkings von Ex-BeziehungspartnerInnen ausgeht.
Auch Österreich setzte erste Schritte zur Bekämpfung von Stalking und verabschiedete ein Anti-Stalking-Gesetz, das am 1. Juli 2007 in Kraft trat. Die wichtigsten Änderungen im Strafgesetzbuch und der Exekutionsordnung werden in der gegenständlichen Arbeit näher beleuchtet. Auch die Auseinandersetzung mit den wichtigsten Aspekten des Stalkings, wie beispielsweise den Formen von Stalking, TäterInnentypologien, sowie verschiedene Erklärungsansätze, erschien für das bessere Verständnis des Phänomens notwendig.
Die Betroffenen sind mit einer Vielzahl an Einschränkungen und Herausforderungen konfrontiert. Stalking bedeutet eine Ausnahmesituation und jede (professionelle) Hilfestellung eine detaillierte Berücksichtigung derselben. Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle der Sozialarbeit in Bezug auf die Unterstützung Betroffener näher zu beleuchten. Welche Hilfeformen und –techniken für Betroffene relevant sind, wo genau Unterstützungsbedarf vorliegt und wie die Interventionen anzupassen sind, wird in der gegenständlichen Arbeit aufgrund der retrospektiven Betrachtung von Betroffenen dargestellt.

Beschreibung (eng): „…I only want my privacy…“

From the view of persons concerned: stalking – effects, possibilities of support and intervention.

The thesis at hand is dealing with the phenomenon STALKING from the personal view of the persons concerned. The term STALKING comes from the English language, meaning something like „approaching for hunting“. In the previous years this phenomenon appeared more and more before the public, especially when important persons were concerned. But the present state of knowledge shows the fact that nearly 50 % of the stalking was done by ex-significant others.
Also Austria starts proceedings for combat of stalking and brought in an anti-stalking law that was coming into force by the 1st July 2007.The most important changes in criminal law and execution will be examined more closely in the thesis at hand. Also the discussion on the most important aspects of stalking, like the different ways of stalking, typologies of offenders, as well as different approaches to explanations, seemed indispensable for the better understanding of the phenomenon.
The persons concerned are confronted with many limitations and challenges. Stalking puts into an exceptional situation and every (professional) help has to take this into detailed consideration.
It is the purpose of this thesis to illuminate the role of social work regarding the support of persons concerned. What forms and techniques of help are relevant for persons concerned, where exactly need of support is existent and how the interventions have to be tailored to the situation, all this will be presented in the thesis on the basis of the retrospective view of the persons concerned.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2007

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