Titel (deu): Sozialarbeit und Suizidprävention

Autor: Zottl, F. (Friedrich)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2008

Beschreibung (deu): Es wird der Frage nachgegangen, ob Frankls Beitrag das Interventionsrepertoire der
Sozialarbeit bei Kurzinterventionen gegen existenzielle Krisen und im Umgang mit suizidgefährdeten Menschen praxisrelevant sinnvoll erweitert. Die Arbeit versucht die
Frage zu beantworten ob die Interventionsstrategien der Sozialarbeit in diesem konkreten Bereich durch Interventions- und Haltungsformen aus Frankls Arbeit
ergänzt werden können.
Gibt es durch Frankls „Logotherapie“ brauchbare, praxistaugliche Erweiterung des sozialarbeiterischen Handlungsspektrums im Handlungsfeld Krisenintervention und
Umgang mit suizidgefährdeten Menschen in Praxis und Theorie?
Der Fragestellung wurde mittels folgender Arbeitsschritten nachgegangen:
- Was ist der Stand des Wissens (State of the Art) im sozialarbeiterischen
Handlungsfeld „Krisenintervention und Umgang mit suizidgefährdeten Menschen“
- Übersicht gewinnen: Was sind die theoretischen Grundlagen der soziologische
Theorien, inklusive der Darstellung von statistisch-epidemiologischen
Forschungsergebnissen der Sozialarbeit im Handlungsfeld?
- Wie ist das theoretische Gebäude von Frankls Ansatz im Handlungsfeld definiert?
- Studium der Theorien
- Herausarbeiten der unterschiedlichen Positionen - Sozialarbeit und Logotherapie
und Beginn der Diskussion über die Unterschiede entlang der 0 Hypothese: „Die
Logotherapie ist nicht geeignet das sozialarbeiterische Handlungsspektrum bei
Kriseninterventionen zu erweitern“.
Das forscherische Interesse konzentrierte sich auf Interventionsmethoden, welche für
die Krisenintervention und den Umgang mit suizidgefährdeten Menschen,
Sozialarbeitern zu Verfügung stehen und um die Ergänzungsmöglichkeit dieser
Methoden durch Interventionen aus der Logotherapie.
Die Wahl der Forschungsstrategie war eine Literaturrecherche um die theoretischen
Wissensbestände zu erkunden.

Beschreibung (eng): The paper examines the question whether conventional intervention strategies of social workers can be complemented by Viktor Frankl’s findings, as far as therapeutic
interventions in existential crises of suicidal persons are concerned. This problem is analysed by means of a concrete case study. The aim of the work is to enhance the scope of alternatives for social workers to act in crisis interventions.
The following aspects are considered in the exploration of the issue:
* the state-of-the-art in the social worker’s field of action “crisis intervention and dealing with suicidal persons”;
* the theoretical basis of sociological approaches in this field and methods of
presenting
statistical-epidemiological research results;
* how does the theoretical system of Frankl’s logotherapy fit into the chosen context;
* further theoretical studies;
* working out the different positions of social work and logotherapy and discussing
them
under the null hypothesis: “Logotherapy is not suited to enhance the social worker’s
scope of action in crisis interventions.” The research strategy of the paper consists in
a specific literature research to find out current theoretical approaches.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2008

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Klassifikation: Frankl, Viktor E.; Existenzanalyse; Logotherapie; Selbstmordverhütung; Selbstmordprävention

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