Title (deu): Roma in Rumänien und Albanien

Author: Niklas, M. (Magdalena)

Description (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2008

Description (deu): Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit Hilfsprojekten für Roma in Rumänien und Albanien, welche von der Caritas Auslandshilfe St. Pölten im Zeitraum von 1995 bis 2007 durchgeführt wurden. Sie geht auf die Situation von Roma und Sinti in Europa allgemein und unter Bezugnahme auf ihre Geschichte besonders auf ihre Lebensbedingungen in diesen beiden Ländern ein. Der Lebensstandard der meisten Roma liegt hier weit unter dem der Mehrheitsbevölkerung. In beiden Ländern versucht die Caritas Auslandshilfe St. Pölten, mit ihren Projekten Integrationshilfen für Roma anzubieten. Sie beschäftigt sich vor allem mit den Ärmsten unter ihnen. Diese sind oft nicht registriert, wohnen in Plastik- und Bretterhütten und erwerben ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs oder dem Erlös vom Müllsammeln. Die Projekte der Caritas Auslandshilfe zielen hauptsächlich auf die Kinder der Roma ab. Ausbildung wird als wichtigste Maßnahme für die Ermöglichung einer selbstbestimmten Zukunft gesehen. Welche Projekte es für Roma im Detail gab und gibt, wird anhand von Tabellen ersichtlich gemacht. Mittels der SWOT-Analyse werden einige Projekte näher betrachtet, Chancen und Risiken thematisiert und der Frage, was aus abgeschlossenen Projekten geworden ist, nachgegangen. Aufgaben der Caritas Auslandshilfe, Projektfinanzierung und Verknüpfungen mit staatlicher Entwicklungszusammenarbeit und anderen NGO’s werden in dieser Arbeit ebenfalls angesprochen; sie bringt aber auch ein Nebenthema zur Sprache, welches vermutlich das Grundproblem der Marginalisierung darstellt. Es tritt in dem Phänomen zu Tage, dass auch besser ausgebildete, gut situierte Roma ihre Herkunft verleugnen, um sich Nachteile zu ersparen. Auch sie werden (und fühlen sich) diskriminiert aufgrund ihres Hineingeborenseins in eine ausgegrenzte Ethnie, die aber zugleich die größte Europas ist.

Description (eng): This diploma thesis deals with projects for Roma in Romania and Albania, which were realized by the Caritas Foreign Aid Department of St. Pölten from 1995 to 2007. The thesis takes a look at the situation of Roma and Sinti in Europe in general and gives attention especially to their living conditions, with reference to their history in both of these countries. Standard of living for most of the Roma population is far below the conditions of the majority. In both countries the Caritas Foreign Aid Department tries to offer projects which should help the Roma to become integrated. The focus is directed to the poorest among them. Often they are not registered, living in wooden huts covered by plastic. Their income is the result of odd jobs or selling things from garbage places. The projects are aimed primarily at the children of the Roma. Education is considered to be the most important measure to give possibilities to enable them for a self-determined future. Enclosed tables give an overview on projects which have already been realized. Some projects are specially looked up by means of SWOTanalyses – especially what strengths, weaknesses, opportunities, threats were or are given and the question of the sustainability of the projects. Further duties of the Caritas Foreign Aid Department, project financing and connections with governmental development collaboration and other NGO’s are discussed as well. Alongside, this thesis raises an issue which could be probably the main problem of marginalization: the phenomenon that also well educated and well situated Roma hide their roots in order not to be at a disadvantage. They are also (and feel) discriminated because of their birth into a segregated ethnic group which is at the same time the biggest minority in Europe.

Object languages: German

Date: 2008

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Classification: Sankt Pölten; Rumänien; Albanien; Roma ; Entwicklungshilfe

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