Title (deu): Internationale Soziale Arbeit zwischen Universalismus und Identität

Author: Schneider, W. (Wilma)

Description (deu): St. Pölten, FH-Stg. Sozialarbeit, Dipl.-Arb., 2008

Description (deu): Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Internationaler Sozialer Arbeit im Spannungsfeld zwischen Universalismus und Identität. Um den Bereich der Internationalen Sozialen Arbeit einzugrenzen, wird eine Spezialisierung auf Entwicklungszusammenarbeit getroffen, wo der Situation von Frauen besondere Aufmerksamkeit zukommt. Globale Herausforderungen werden thematisiert, und Nord-Süd-Kooperationen in unterschiedlichen Erscheinungsformen hinterfragt. Es soll herausgefunden werden, wie sich in der Entwicklungszusammenarbeit Tätige im Spannungsfeld zwischen Universalismus und Identität zurechtfinden, und trotz universeller sozialer Probleme den Blick für identitätsbezogene kulturelle Aspekte wahren können. Zahlreiche theoretische Modelle ermöglichen eine Reflexion internationalen Handelns in einem breiten Kontext. Hierzu wird ein wissenschaftstheoretischer Querschnitt geboten, der entwicklungstheoretische Ansätze, sowie sozialarbeits- und kulturwissenschaftliche Theorien umfasst. Zwei Themenzugänge werden zur Beleuchtung des Spannungsfeldes herangezogen. Zunächst jener aus Sicht der Profession Sozialer Arbeit, wo von der Entstehung bis hin zu einer aktuellen Gegenstandsbestimmung, und der Suche nach einer allgemeingültigen Definition, universalistische und individualistische Tendenzen bewertet werden. Der zweite Zugang findet sich in der Bearbeitung universalistischer und individueller Ansätze in Umlegung auf direkte KlientInnenarbeit, wo SozialarbeiterInnen Verbindungen zwischen Kollektiv und Individuen herstellen müssen. Eine Analyse sozialarbeitswissenschaftlicher Theorien führt ausgehend von der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession zu einer Abhandlung, inwieweit ethische Grundhaltungen global anerkannt und umgesetzt werden können. Weitere sozialarbeitswissenschaftliche Theorien geben Aufschluss über universalistische und individuelle Schwerpunktsetzungen, beziehungsweise kombinierende Ansätze. Ergänzungen in Form kulturwissenschaftlicher Modelle runden die Arbeit ab.

Description (eng): This diploma thesis deals with international social work in the context of universalism and identity. It is focused on the north-south-development-cooperation of international social work with emphasis on the situation of women. Global challenges are described and the north-south-dialogue is questioned. The intention of the paper is to show those people working in development cooperation, how they can find ways of interacting in the context of universalism and identity, and how they can avoid, although there are universal social problems, losing the perspective of individual cultural aspects. Different kinds of theoretical methods allow to reflect international activities in a global context. Therefore it is embedded in a scientific body of theory of social work, development and culture. There are two accesses to the topic of universalism and identity. First from the view of the social work profession, from a historical viewpoint to a current position of the social work profession, and searching of a universal definition, where universal and identity tendencies are analysed. The second access is in the processing of universal and individual approaches to the interaction between client and social worker, where social workers have to find a link between the collective and the individual. An analysis of social work theories from the view of social work as a human rights profession leads to a discussion, if ethic values are universally accepted and implemented. Further social work theories present universal and individual key aspects, respectively a combination between both of them. Additionally, methods of the cultural studies are presented.

Object languages: German

Date: 2008

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Classification: Universalismus; Identität; Internationale Sozialarbeit; Entwicklungszusammenarbeit

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