Title (eng): Electronic services to support diagnosis and therapy of migraine

Author: Waldschütz, C. (Christian)

Description (deu): St. Pölten, Studiengang Digital Healthcare, Masterarbeit, 2019

Description (deu): In Österreich leiden 13% der Bevölkerung an Migräne, der Anteil weiblicher PatientInnen erreicht sogar 18%. Migräne-Anfälle können mehrere Tage andauern und mehrmals im Monat auftreten. Neben der psychischen Belastung für die PatientInnen verursacht die damit verbundene Arbeitsunfähigkeit auch großen wirtschaftlichen Schaden. Ein wichtiger Aspekt bei Diagnose und Therapie von Migräne ist die Identifizierung von Faktoren, die für das Entstehen von Kopfschmerzattacken verantwortlich sind. Stress wurde als ein wichtiger Auslöser bestätigt und in mehreren Studien der Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung und wahrgenommenem Stress gezeigt. Beginnend mit einer Analyse der im Smartphone vorhandenen und externer Sensoren zur Erfassung und Speicherung von Parametern, wird in der Folge der Einsatz solcher Techniken in elektronischen Services untersucht. Es zeigt sich, dass die verfügbaren ‘Apps’ wenig innovativ und vorwiegend von kommerziellen Interessen der Entwickler getrieben sind. Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung, ob zwischen Smartphone-Nutzungsdauer und wahrgenommenen Stress ein Zusammenhang besteht. Über einen Zeitraum von 4 Wochen wurde eine Umfrage mit 20 Personen durchgeführt. Die TeilnehmerInnen mussten täglich die Nutzungsdauer ihres Smartphones angeben und das empfundene Stressniveau, auf einer im Fragebogen enthaltenen Skala, markieren. Es wurde danach eine zweiseitige Pearson-Korrelationsanalyse mit den gesammelten Daten durchgeführt, die sowohl auf Ebene der TeilnehmerInnen als auch insgesamt (ρ = 0.23), eine geringe Korrelation gezeigt hat. Obwohl die Alternativhypothese - Korrelation zwischen Nutzungsdauer und Stress - somit nicht bestätigt werden konnte, birgt der Ansatz unter der Voraussetzung eines geänderten Studiendesigns und zusätzlicher Differenzierung der Smartphone-Nutzungsdauer, Potenzial für eine Stressvorhersage.

Description (eng): In Austria 13% of population suffer from migraine, percentage of female patients even reaches 18%. Migraine attacks may last for several days and occur several times per month. Besides psychological strain for patients, inability to work causes damage to economy. An important aspect in diagnosis and therapy of migraine is identification of trigger factors, responsible for releasing headache attacks. Stress has been validated as one major trigger factor and several studies have demonstrated relation between smartphone usage parameters and perceived stress. After exploring potential of smartphones to sensor and document such parameters, an assessment of existing electronic services has illustrated limited use of new, digital techniques and in general, a focus on commercial interests of developers. Continuing related work, aim of this thesis was to research, if a simple parameter - usage time of a smartphone - relates to perceived stress. A survey, including 20 participants, was conducted over a period of four weeks. Participants daily had to report smartphone usage time and mark perceived stress level on a scale, included into questionnaire. A two-tailed Pearson correlation analysis was performed on received data, showing low correlation for individual and on total level (ρ = 0.23). Although a strong relation between smartphone usage time and perceived stress could not be verified, study proposes changes in design and selection of parameters, indicating future potential for stress prediction based on smartphone usage.

Object languages: English

Date: 2019

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Classification: Migräne ; Stress ; Smartphone ; Nutzungsdauer

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