Title (deu): Zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereine im Bereich der Arbeit mit geflüchteten Menschen in Niederösterreich

Author: Eisenberger, A. (Anna-Maria)

Description (deu): St. Pölten, Studiengang Soziale Arbeit, Masterarbeit, 2018

Description (deu): Im Sommer 2015 suchten tausende Menschen Schutz in Europa. Staaten waren überfordert, Sozialeinrichtungen konnten nur beim Nötigsten helfen, die Zivilbevölkerung war gefragter denn je. Freiwillige griffen unterstützend ein, wo es ihnen möglich war, stießen jedoch selbst bald an ihre Grenzen. Das ehrenamtliche Engagement durchläuft momentan einen Wandel, der vor allem in der Hilfe und Unterstützung von geflüchteten Menschen begründet ist. Durch Literaturrecherche konnten viele neue Ergebnisse aufgezeigt werden. Vor allem der Wandel im Umgang von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ist in dieser Arbeit von hoher Wichtigkeit. Ehrenamtliche sollen begleitet, sowie Überforderung vermieden oder schnellstmöglich erkannt werden. Die Selbsthilfe stellt die Basis zur Hilfe anderer dar. Kulturvermittlung soll einen Wandel im Ehrenamt darstellen, da Helfende sowie Geflüchtete über die andere Kultur Bescheid wissen sollten, um gut und nachhaltig miteinander kommunizieren zu können und eine gemeinsame Basis zu finden. Der Wandel in der Hilfe und Unterstützung von geflüchteten Menschen wird als Vorreiter des Wandels im allgemeinbekannten Ehrenamt bezeichnet. Dieser Wandel kann durch den empirischen Teil nicht bestätigt werden. Spaß an der Hilfe und jemand anderem helfen zu wollen, werden als häufigste Motivationen zum ehrenamtlichen Engagement genannt. Mangelnde Kommunikation und Unterstützung von öffentlichen Stellen, werden als häufigste Kritikpunkte genannt. Eine Online-Fragebogenerhebung zeigt einen IST-Zustand aus dem Sommer 2017 vom Ausmaß sowie den Aufgabenbereichen in der Hilfe und Unterstützung für geflüchtete Menschen. Ebenso wird der hohe Unterstützungsbedarf der Ehrenamtlichen aufgezeigt. Die Ergebnisse decken sich nicht vollkommen mit den Erkenntnissen aus der Literaturrecherche. Die ergänzend geführten Interviews bestätigen größtenteils die Erkenntnisse aus der Fragebogenerhebung.

Description (eng): Civil society initiatives and associations in the field of work with refugees in Lower Austria

In the summer of 2015, thousands of people looked for protection and help in Europe. States were overwhelmed by the high number, social services could only help basically and support by the civil population was needed more than ever. The volunteer work is undergoing a change, which is mainly caused and initiated by the help and support of refugees. Through literature research many new results could be shown. Above all, the change in the handling of volunteers and full-time employees is of great importance here. Volunteers should be guided and excessive demands should be avoided or detected as soon as possible. Self-help is the basis for helping others. Cultural mediation should represent a change in voluntary work, as helpers and refugees should know about the other culture in order to be able to communicate well and sustainably with one another and to create a shared basis. The change in the assistance and support of refugees is called the pioneer of change in the well-known voluntary work. This change cannot be confirmed by the empirical part. Enjoying to help and the wish to help someone else is the most common motivation for volunteering. Lack of communication and support by public sector are the most frequent criticisms. An online questionnaire survey shows an actual status from the summer of 2017 on the extent and scope of assistance and support for refugees. Likewise the high support requirement of the volunteers is pointed out. The results are not completely consistent with the findings from the literature review. The supplementary interviews largely confirm the findings from the questionnaire survey.


Object languages: German

Date: 2018

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Classification: Niederösterreich ; Ehrenamtliche Tätigkeit ; Flüchtlingshilfe

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