Title (deu): Der Mutter-Kind-Pass als Früherkennungstool zu Eltern-Kind-Interatkionsstörungen

Author: Andre, B. (Brigitte)

Description (epo): Psychosocial aspects of the child are currently barely reflected in the examination range of the mother-child pass. Scientific evidence shows that in the early parent-child interaction warning signs for child endangerment can be identified. This work addresses the following research question: "To what extent can the mother-child pass be used to provide supportive measures in the detection of early parent-child interaction disorders?" By answering the research question, the aim should be to consider the mother-child pass as the most important health tool for children outside of purely somatic aspects, and to compare the findings gained to the real health and social policy measures in this area. The methodology of conducting guideline-based expert interviews with two expert groups (according to Bogner et al.) was applied. One group can be described as experts for early parent-child interaction, the second group consists of pediatric nurses. The insights gained from the results of the interviews were evaluated qualitatively (Flick thematic coding) and the results of both groups compared. The evaluation of the results shows that the knowledge about the definition and significance of early parent-child interaction is inconclusive. The intentions how to deal with parent-child interaction disorders are unconcrete and have little relation to the pediatric specialists’ own acting.

Description (deu): Masterarbeit, Fachhochschule St. Pölten, Masterlehrgang Sozialmanagement, 2018

Description (deu): Psychosoziale Aspekte des Kindes sind im Untersuchungsspektrum des Mutter-Kind-Passes derzeit kaum abgebildet. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass sich in der frühen Eltern-Kind-Interaktion Warnzeichen für Kindeswohlgefährdungen identifizieren lassen. Diese Arbeit geht der Forschungsfrage nach „Inwiefern kann der Mutter-Kind-Pass genutzt werden, um beim Erkennen früher Eltern-Kind-Interaktionsstörungen entsprechende Unterstützungsmaßnahmen anzubieten?“ Ziel ist es, durch Beantwortung der Forschungsfrage den Mutter-Kind-Pass als wichtigstes Gesundheitsinstrument für Kinder außerhalb rein somatischer Aspekte zu betrachten und die gewonnenen Erkenntnisse den realen gesundheits- und sozialpolitischen Maßnahmen in diesem Bereich gegenüberstellen zu können. Methodisch wurde vorgegangen, indem leitfadengestützte Expert*inneninterviews mit zwei Expert*innengruppen geführt wurden (nach Bogner et al.). Eine Gruppe kann als Expert*innen für frühe Eltern-Kind-Interaktion bezeichnet werden, die zweite Gruppe setzt sich aus niedergelassenen Kinderfachärzt*innen zusammen. Die aus den Ergebnissen der Interviews gewonnenen Erkenntnisse wurden qualitativ durch thematisches Kodieren nach Flick ausgewertet und die Resultate beider Gruppen einander gegenübergestellt. Die Betrachtungen der Ergebnisse zeigen, dass das Wissen um Definition und Bedeutung von früher Eltern-Kind-Interaktion nicht schlüssig ist. Die Intentionen, wie mit Eltern-Kind-Interaktionsstörungen umgegangen werden soll, zeigen sich unkonkret und haben wenig Bezug zum eigenen kinderfachärztlichen Handeln.

Object languages: German

Date: 2018

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Classification: deswohl ; Interaktion ; Störung ; Kinderarzt

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