Title (deu): Muskuläre Dysbalancen im Schultergelenk - Elektromyographische Analyse und Bewertung

Author: Rosenfellner, S. (Stefanie)

Description (deu): Bachelorarbeit, Fachhochschule St. Pölten, Studiengang Physiotherapie, 2014

Description (deu): Hintergrund: Intensive und immer wiederkehrende Belastungen, welche bei Schwung- und Ausholbewegungen im Bereich des Überkopfsportes keine Seltenheit darstellen, können Grund für diverse Schulterbeschwerden sein. Daraus resultierende Instabilitäten oder auch Impingementsyndrome der Schulter, auf welche in dieser Arbeit ein besonderes Augenmerk gelegt wird, können eine muskuläre Dysbalance zur Folge haben und dementsprechend eine Veränderung der Kinematik nach sich ziehen. Es kann durchaus auch zu einer Fehlstelllung des Humeruskopfes kommen und daraus eine Verengung des subakromialen Raumes. Besonders zu beobachten sind diese Veränderungen bei ÜberkopfsportlerInnen und im Rahmen dieser Arbeit liegt hier der Fokus auf der Sportart Tennis. Daher setzte sich diese Arbeit zum Ziel mittels elektromyographischer Ableitung der entsprechenden Schultermuskulatur einen Unterschied zwischen der Muskelaktivierungsreihenfolge von Probanden ohne Schulterschmerzen und mit Schulterschmerzen sichtbar zu machen.

Methodik: Diese Arbeit wurde im Zuge einer deskriptiven Studie als Querschnittstudie durchgeführt. Insgesamt nahmen sechs Probanden an der Messung teil, welche an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt wurde. Die Probanden wurden aufgrund von vorher festgelegten Evaluierungsparametern (The Western Ontario Shoulder Instability Index und Instabilitätstests) in zwei Gruppen aufgeteilt: Gruppe ohne Schulterbeschwerden und Gruppe mit Schulterbeschwerden. Nach der Datenerhebung wurden die Ergebnisse mit Microsoft Office Excel 2007 gesammelt, ausgewertet und beschrieben.

Ergebnisse: Alle fünf Teilnehmer, die die Einschlusskriterien erfüllten und somit zur Studie zugelassen werden konnten, wiesen verschiedene Aktivierungsmuster der untersuchten Muskeln auf und es konnten keine Regelmäßigkeiten innerhalb der Gruppe bzw. klare Unterschiede zwischen den Gruppen (ohne und mit Schulterbeschwerden) gefunden werden.

Schlussfolgerung: Aufgrund der geringen Probandenzahl sind die Ergebnisse dieser Studie nicht aussagekräftig genug, um die bereits vorhandene Literatur in ihren Erkenntnissen zu unterstützen. Es waren lediglich Tendenzen bei den Probanden mit Schulterbeschwerden zu erkennen, die auf jene Muskelaktivierung hinweisen, welche bei SportlerInnen mit Instabilitäten oder Impingement häufig zu beobachten sind.

Description (eng): Background: When it comes to overhead sports it is very common that the athletes suffer from injuries or instabilities in the shoulder region, because of the moving patterns for which a high range of motion is necessary. This paper will focus on the instabilities of the shoulder muscles and the impingement syndromes, which are most likely for overhead athletes. These injuries can lead to an imbalance of the muscles used, but also to an inappropriate position of the humerus and therefore to an irritation of the tendons of the rotator cuff muscles in the subacromial space. This paper wants to illustrate this problem by analysing the activation patterns of four shoulder muscles with an Electromyography. The objective therefore is to show whether or not there is a difference regarding the activation pattern between a group of subjects without shoulder pain and with shoulder pain.

Method: This study was conducted as a quantitative analysis in terms of a cross-sectional study. Six subjects were taking part in this study and were split into two groups – one without shoulder pain and the second with shoulder pain. The groups were separated based on several parameters (clinical instability tests and a questionnaire – The Western Ontario Shoulder Instability Index), which were defined in advance. After the examination and measurements of the subjects, the data has been analysed and described.

Results: Among the five subjects who met the criteria for the study there have been five different activation patterns. Therefore it can be stated that there is no continuity within the groups or difference between the groups.

Conclusion: One of the main limitations of this study is the number of subjects and therefore the results are not as significant as expected. One could only observe slight tendencies in the activation pattern which refer to “typical” patterns of athletes with shoulder pain. Thus further investigation in this area with a bigger number of subjects would be of interest for other studies.

Object languages: German

Date: 2014

Rights: © All rights reserved

Classification: Schultergelenk ; Ungleichgewicht ; Elektromyographie

Permanent Identifier