Title (deu): Wie wirkt sich plötzlich auftretende Harninkontinenz bei schwangeren Frauen auf den subjektiven Leidensdruck aus und wie kann die Physiotherapie diesen beeinflussen?

Author: Werth, K. (Kerstin)

Description (deu): Masterarbeit, Fachhochschule St. Pölten, Studiengang Physiotherapie, 2017

Description (deu): Einleitung:
Ungefähr eine Million Menschen in Österreich leiden an Harninkontinenz. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Auch schwangere Frauen erkranken häufig an plötzlich auftretender Harninkontinenz durch verschiedenste Ursachen.
Oft durch die Hormonumstellung oder durch das Gewicht das auf den Beckenboden lastet. Ein großes Problem ist die zu geringe Muskelkraft des Beckenbodens. Darum ist eswichtig diese gut zu trainieren um dem entgegen zu wirken. Viele Studien haben schon bewiesen, dass Beckenbodentraining oder Biofeedback effektiv sind und sehr gute Erfolge erzielt. Es ist auch heute noch oft ein Tabuthema worüber man nicht wirklich spricht. Dadurch werden oft keine präventiven Maßnahmen durchgeführt.
Methode:
Der Sinn dieser Studie besteht darin, herauszufinden ob Frauen mit plötzlich uftretender Harninkontinenz in der Schwangerschaft einen subjektiven Leidesdruck verspüren, ob es für Sie ebenso eine psychische Belastung ist und wie diese sich zeigt bzw. auswirkt. Welche Einschränkungen haben sich dadurch ergeben? Man sollte sich nicht alleine auf die Quantität beziehen, sondern auch auf das subjektive Erleben.
Ergebnisse und Schlussfolgerung:
In dieser Studie wurde herausgefunden, dass ein Leidensdruck vorhanden ist der sich wie eine Last für die Probandin anfühlt. Ein Belastung, die man jeden Tag mit sich trägt. Hier ist Unsicherheit, Kontrolllosigkeit und Stress ein großes Thema. Es wurde ebenfalls analysiert, dass gerade diese Aspekte durch die Physiotherapie positiv beeinflusst werden. Aber nicht nur diese Aspekte veränderten sich durch die Physiotherapie, sondern die Therapie wirkt auch der Tabuisierung entgegen.Was wiederum den Leidensdruck reduzieren könnte. Mit dem Einsatz von Medien für die Physiotherapie, wie Beckenbodentraining bei Harninkontinenz, könnte die Tabuisierung reduziert werden und dadurch das Auftreten des Leidensdrucks von Beginn an verringern.

Description (eng): Introduction:
Aconuresis in pregnant women
More than 1 million people in Austria are diagnosed with incontinence. Most of them are women, because they are anatomical more prone to incontinence than men.
In pregnant women, the baby directs messure downwards toward the pelvic floor via the bladder. The main problem is that most women have too little musculature in their pelvic area, so it is very helpful to train the pelvic floor muscles correctly and continuously. Many studies support the view that the pelvic floor training is effective.
Unfortunately, aconuresis is a topic that is usually not spoken about. Consequently, preven-tive interventional measures cannot be set or are made too late.
Methode:
The aim of this study is to find out whether pregnant women with incontinence have a psy-chological strain. This study is conducted with a matching subject, to find out how intensive the psychological strain for pregnant women is and how much they are restricted in their daily life by the incontinence and to investigate their attitude towards pelvic floor training and physiotherapy in general.
Results and Conclusion:
This study found out that there is a pressure of suffering which feels like a burden for the patient - a burden that is constantly these. In this regard uncertainty, loss of control, and stress are a big issue. It was also evaluated that these aspects are positively influenced by physiotherapy: not only have these physically and psychologically demanding aspects changed through physiotherapy, but therapy also counteracted the taboo factor, which in turn could reduce the level of suffering.

Object languages: German

Date: 2017

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Classification: Schwangerschaft ; Inkontinenz ; Physikalische Therapie

Permanent Identifier