Title (deu): Technische Perspektiven für das Medium Radio

Author: Szavai, R. (Raphael)

Description (deu): Masterarbeit, Fachhochschule St. Pölten, Studiengang Digitale Medientechnologien, Masterklasse Audiodesign, 2017

Description (deu): In dieser Arbeit werden digitale Substitute für den analogen UKW-Hörfunk gesucht und evaluiert. Dabei werden DAB+, DRM+, DVB-T2 und IP-Streaming miteinander verglichen. Methodisch basiert die Forschungsarbeit auf ExpertInneninterviews, die zur Festlegung der Kriterien herangezogen wurden, um einen aussagekräftigen Vergleich der unterschiedlichen Systeme zu ermöglichen. Im Rahmen der ExpertInneninterviews und auch in der Recherche stellte sich heraus, dass es derzeit bei allen Alternativsystemen zu UKW an Endgeräten mangelt. Dies betrifft stationäre und/oder mobile Endgeräte. Ein weiteres Ergebnis war, dass die NutzerInnen entscheiden werden, welche Technik sich letztendlich durchsetzen wird. In diesem Prozess wird es unerheblich sein, welches Substitut die ExpertInnen als das Beste erachten. Deswegen wurde die mögliche Entscheidungsgrundlage erweitert, um die Vor- und Nachteile digitaler Radiotechnologien aus EndnutzerInnensicht etwas genauer eingrenzen zu können. Statistiken und Umfragen wurden herangezogen und es zeigt sich in der Auswertung dieser Daten, dass sich die Mediennutzung ändert. Klassische Medien, zu denen Radio zählt, werden sehr stark durch das Internet verdrängt. Grund dafür ist die hohe Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones, (Mini)Tablets und Laptops. Die Arbeit zeigt, dass wenn man alle Altersgruppen zufriedenstellen möchte, ein hybrides Netz aus LTE-Broadcast und DVB-T2 das geeignete Substitut für UKW ist.

Description (eng): In this thesis, a digital substitute for analogue FM radio is being sought. DAB+, DRM+, DVB-T2 and IP streaming are compared with each other. Methodically, the research work is based on expert interviews, which were used to determine the criteria in order to enable a meaningful comparison of the different systems. Within the scope of the expert interviews and also in the research, it turned out that there is currently a lack of end user devices for all alternative systems for FM. This relates to stationary and/or mobile devices. Another result was that users will decide which technology will ultimately be implemented. In this process, it will be irrelevant which substitute the experts consider to be the best. For this reason, the possible decision-making base was extended in order to be able to narrow down more precisely which substitutes would be most interesting for the end user. Statistics and surveys were used, and the analysis of these data reveals that media usage is changing. Classic media, which include radio, are very much replaced by the internet. The reason for this is the high volume of mobile devices such as smartphones, (mini) tablets and laptops. In order to serve all age groups, a hybrid network of LTE broadcast and DVB-T2 would be a suitable substitute for FM.

Object languages: German

Date: 2017

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Classification: UKW ; Alternative ; Hörfunk

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