Title (deu): Onlinecommunitys für Printmedien

Author: Labes, H. (Harald)

Description (deu): St. Pölten, FH-Stg. Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2006

Description (deu): Das Internet ist revolutionär. Mit der Vernetzung der Computer und damit unendlich vieler Daten hat auch eine Vernetzung der Menschen stattgefunden. Diese Vernetzung ist zweifelsohne mehr virtuell denn reell. Und dennoch ist sie alltäglich und von zunehmender Bedeutung. Onlinecommunitys sind so alt wie vernetzte Computer selbst. Sie reichen bis in das Jahr 1978 zurück, als man sich mittels Modem in sogenannte Bulletin Board System eingew¨ahlt hat. Aber schon damals
standen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Interessen im Vordergrund. Mit der rasanten Entwicklung der Computer ging auch die Entwicklung der Onlinecommunitys einher. Heute beschränken sich, abgesehen von einigen Retro-Communitys, derartige Versammlungsorte fast nur noch auf das World Wide Web, als Dienst des Internets. Mit der enormen Verbreitung von Onlinezugängen ist ein unglaubliches Volumen an Daten, Inhalten und Möglichkeiten entstanden. Dieser Entwicklung können sich auch klassische Printmedien nicht entziehen. War es für sie bisher ausreichend nachrichtliche Inhalte auf ihren Webportalen zu präsentieren, so wächst der Innovationsdruck nicht zuletzt auch aufgrund reiner nachrichtlicher Webportale, die ohne den oft traditionsreichen printmedialen Hintergrund vehement nach vorne preschen. Ein wichtiger Teil für derartige Angebote im Netz ist es daher, Kunden an die Seite und die Marke zu binden. Um diese Ziele zu erreichen setzen in diesem Bereich der Branche die Unternehmen, unabhängig ob mit traditionsreichen Hintergründen oder nicht, vermehrt auf den Aufbau von Onlinecommunitys. Was aber bedarf es, um eine solche erfolgreich aufzubauen? Schließlich ist die Community eine Gemeinschaft. Eine Ansammlung aus denkenden und fühlenden Menschen. Man muss ihnen also Funktionen bieten und zur Verfügung stellen, die einen echten Mehrwert bieten. Und zwar sowohl für die Community, als auch für die Marke. Diese Diplomarbeit geht dem auf den Grund und erläutert, welche Regeln allgemein gültig Anwendung finden beim Aufbau einer Onlinecommunity und auch welche Eigenheiten und besonderen Voraussetzungen nachrichtliche Communitys, speziell mit printmedialem Hintergrund (wie DiePresse.com) haben. Anhand eines konzeptionellen Vorschlags – erstellt für DiePresse.com, die bei Null beginnen möchte eine Community aufzubauen – wird dargelegt, welche Funktionen einen vom Mitbewerb abheben können, wo die Chancen einer Community liegen und wo die Risiken verborgen sind. Die Herangehensweise ist neben der üblichen Literaturrecherche das Führen von Experteninterviews. Befragt wurden:
> Herr Michael Schuster von Knallgrau New Media Solutions G.m.b.H. Knallgrau stellte mit twoday.net1 die erste deutschsprachige Bloggerplattform ins Internet.
> Herr Berthold Eder von derStandard.at. Als Redakteur des in
Österreich im Onlinebereich als Vorreiter geltenden ”Standard“ erzählt er über die täglichen Erfahrungen mit einer funktionierenden und lebendigen Onlinecommunity.
> Frau Susanne Benedikt-Ebner von kleinezeitung.at. Die Kleine Zeitung gilt als Innovationsf¨uhrer in den Bereichen Weblogs und Leserreporter bei Online-Tageszeitungen. Frau Benedikt-Ebner erzählt über multimediale Kundenbindung.
> Herr Bart Schrooten von Leiki Ltd. Diese finnische Firma bietet Personalisierungssoftware an, die im Hintergrund eines Portals den Endbenutzer mit auf ihn zugeschnittene Informationen versorgt – basierend auf seinem bisherigen Verhalten und seinen bisherigen Interessen.

Description (eng): The internet is revolutionary. As computers were connected in networks an immense amount of data was linked together as well as humans were. These human connections are more virtual than real, but they are part of our everyday’s lives and of increasing influence.
Online-communities are basically as old as connected computers are. They go back to the late 1970s, when people dialed-up to so-called bulletin board systems in 1978. Even back then it was all about exchanging experiences and joining interest-groups. Along with the fast development of computers online-communities grew more important. Nowadays such communities are, except for a very few retro-communities, based on the world wide web as a service of the internet. Together with the enormous amount of online accounts there grew an infinite pool of data, content and possibilities. This progress is also important for classical newspapers. It has been sufficient for them to present news and current affairs on their websites, but meanwhile the pressure if innovation took over – not only because of competitors that have no traditional printing background. An important part for news-services on the internet is to make visitors stay with the site and build up a certain brand loyality. In order to achieve these goals companies in this business tend to build up onlinecommunities. But what does it take it to successfully build up such a community? As a matter of fact a community is a place where people get together. A meetingplace for people with thoughts and feelings. There have to be tools that bring a surplus. A surplus for the users as well as a surplus for the company and its brand. This diploma thesis gets into this and explains which rules one has to obey to build up such an online-community. Eventually the characteristics and special requirements of news driven online-communities, especially with a newspaper background (such as DiePresse.com), will be revealed and explained. On the basis of a conceptional proposition – elaborated for DiePresse.com, that needs to start building up an online community from the very beginning – it will be shown what features and tools can be used and implemented to differ a brand from competitors. It will be presented what chances a community brings and what
risks it holds. The approach to this is besides the usual literature research – interviewing experts. These experts are:
> Michael Schuster of Knallgrau New Media Solutions G.m.b.H. Knallgrau offered the first German portal for weblogs on the internet.
> Berthold Eder of derStandard.at. As editor of the successful online newspaper he reports his daily experiences with a big and vivid community.
> Susanne Benedikt-Ebner of kleinezeitung.at. The nespaper ”Kleine
Zeitung“ is known for its innovative leadership in Austria regarding weblogs and reader jorunalism. Ms Benedikt-Ebner tells about multimedia customer loyalty.

Object languages: German

Date: 2006

Rights: © All rights reserved

Classification: Onlinecommunity; Druckmedien; Marke; Web-Seite; Presse

Permanent Identifier