Title (deu): Der Bildschirm als Bühne

Author: Wimmer, F. (Florian)

Description (deu): St. Pölten, FH-Stg. Medienmanagement, Dipl.-Arb., 2006

Description (deu): Jeder Deutsche sieht täglich durchschnittlich drei Stunden fern, aber nur jeder vierte Deutsche schafft es einmal im Jahr, ins Theater zu gehen. Woher kommt diese geringe Bedeutung des Theaters? Und kann vielleicht das Fernsehen selbst oder der Kinofilm etwas daran ändern? Diese Arbeit zeigt, wieso das Theater in einer immer wiederkehrenden Krise steckt, wie schwer diese wirklich ist und welche Vorteile es dem Theater bringen kann, gerade in dieser Krise mit den immer wieder als „Feinden“ des Theaters dargestellten Medien Film und Fernsehen zusammenzuarbeiten. Dazu wird die Situation des österreichischen und deutschen Theaters dargestellt, auf die Art und Weise der Umsetzung für die Medien eingegangen und erfolgreiche Beispiele für solche Umsetzungen beleuchtet. Was lässt sich daraus an Kriterien dafür eruieren, was das Theater in den Medien erfolgreich macht? Muss Theater in den Medien immer Spektakel sein oder haben auch stille Stücke eine Chance? Die Fortschritte, die bereits in der Zusammenarbeit des Theaters mit den Medien gemacht wurden, werden ebenso dargelegt, wie die Risiken, die eine Umsetzung in den Medien für das Theater haben könnte. Neben Entwicklungen in Österreich und Deutschland werden vor allem beim globalisierteren Medium Film auch internationale Beispiele herangezogen. Ein Interview mit der Medienwissenschaftlerin Dr. Sandra Nuy, sowie eine Beschränkung auf Entwicklungen in den letzten zehn Jahren ermöglichen es, Lösungsvorschläge für die aktuellen Probleme zu erarbeiten und zukünftige Entwicklungen abzuschätzen.

Description (eng): Every German watches TV for three hours every day. But just every fourth German manages to go to theatre once a year. Why does theatre get so little attention? And could TV itself or maybe the cinema change anything in this development? This thesis shows, why theatre is stuck in an ever recurring crisis, how deep this crisis really is and what advantages theatre might get from a cooperation with cinema and TV, which are both often called theatres “enemies”. To show this, this thesis examines the situation of Austrian and German theatre as well as it describes the way in which theatre is adapted for other media. Furthermore, some successful examples for such adaptations will be examined. What criteria can one find for the success of theatre in the media? Does theatre in the media have to be spectacular or do quiet pieces also have a chance? The progress that has been made so far in a cooperation between theatre and audiovisual media will be presented as well as the risks that an adaptation in the media could have for the theatre. In addition to developments in Austria and Germany international examples will be examined especially when talking about the globalized cinema.
An interview with media scientist Dr. Sandra Nuy as well as the restriction to developments of the last ten years will help to make suggestions for solving the current problems as well as determining future developments.

Object languages: German

Date: 2006

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Classification: Theater; Kultursendung; Filmtheater

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