Title (deu): "Zuspielsysteme im Theater - Ton und Video"

Author: Leutgeb, J. (Jürgen)

Description (deu): St. Pölten, FH-Stg. Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2005

Description (deu): Das Theater ist vielleicht für einen Medientechniker nur eine kleine Nische an die oft nicht gedacht wird, wenn über Tontechnik und Videotechnik gesprochen wird. Aber beim genaueren Betrachten zeigt sich eben das klassische Sprechtheater wie auch die Oper als regelrechte Spielwiese, ein Feuerwerk der Medien.
Die Produktionen werden technisch immer aufwändiger und anspruchsvoller. So reichen oft die bisher verwendeten Techniken nicht mehr aus oder verzögern den Arbeitsfluss um schnell und effektiv zum gewünschten Resultat zu kommen. Vor allem ist es wichtig, dass bei Produktionen, die immer unter hohem Zeitdruck stehen, die Einrichtung so flexibel als möglich gestaltet werden kann. Digitale Techniken erlauben so einen schnellen Austausch von Abläufen und notwendige Änderungen an den Quelldateien. Ich werde daher in dieser Arbeit näher auf bisherige Systeme eingehen als auch auf die zurzeit neu erschienenen technischen Möglichkeiten zur Einspielung von Ton und Video/Bild. Natürlich gibt es bei jeder technischen Lösung seine Vor- und Nachteile. Computersysteme die nicht standardisiert sind, also Individuallösungen, bergen oft die Gefahr einer Instabilität. Diese Diplomarbeit soll zeigen wie sich die Zuspielsysteme in verschiedenen Theatern individuell entwickelt haben und welche Vorteile bestimmte Eigenkonstrukten haben, die vielleicht den Ablauf in anderen Theaterhäusern noch vereinfachen könnten. Wichtig ist es dabei, auf die Kompatibilität zu achten die es zulässt, verschiedene Hardware einzusetzen und so auf die individuellen Wünsche und Arbeitsgewohnheiten der Techniker einzugehen. Welche Bereiche betreffen denn nun Zuspielsysteme? Also auf der Ton-Seite auf jeden Fall jede Art von Zuspielungen wie Geräusche, Atmosphären (Ambience), Musik, Sprache sowie Live-Performance. Und genauso ist es beim Video. Es können bereits vorgefertigte Zuspielungen vorbereitet werden oder Live-Acts projiziert werden (z.B. Burgtheater – ‚Der Steppenwolf’ oder Staatsoper – ‚Don Carlos’).

Description (eng): Looking at techniques about audio and video, the classical theatre and the work of a technican for audio and video, isn’t considered very often. But by taking a close look, you will see, that the classical theatre and the opera are huge playgrounds for every kind of media. Productions are going to be more complex and technical expensive then ever before. In this case, formerly used hardware and techniques can no longer meet the expectations and demand of the stage director. To avoid unneccessary delays and simplifiy the workflow, new acquisitions will be aquired. For productions, which are under high time-pressure, it’s very important to have a flexible setup. A digital workflow allows a quick and easy exchange of files as modifications. This work will show you changes of the last year regarding acoustics and video and a peak on future hardware. Every solution has some advantages and disadvantes. Computersystems which are not standardised, individual solutions, hold a risk of instability. This degree dissertation shall show you, how technical system has been developing in different theatres. Some ideas may improve the workflow in the productions. In this case, it’s very important, to consider the cmpatibilty, to make it possible to combine different hardware-solutions to responsive to individual working-habits of the technicans.

Object languages: German

Date: 2005

Rights: © All rights reserved

Classification: Theater; Audiotechnik; Videotechnik

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