Title (deu): Überblick der gängigen dreidimensional wirkenden Drucktechniken

Author: Klarer, M. (Markus)

Description (deu): St. Pölten, FH-Stg. Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2003

Description (deu): Diese Arbeit beschäftigt sich mit speziellen Drucktechniken, welche bei der Betrachtung einen räumlichen Eindruck vermitteln können. Nach einer kurzen Einführung über die Physiologie des menschlichen Sehapparates und dem Prinzip der Tiefenwahrnehmung beschäftigt sich diese Arbeit mit der ältesten Stereotechnik – der Stereofotografie. Die Stereofotografie gilt als Vorgänger aller weiteren Stereotechniken, wie der Anaglyphentechnik und der Technik der Autostereogramme. Der dreidimensionale Effekt dieser Drucktechniken beruht auf dem Prinzip der Parallaxe. Beim Betrachten dieser Stereobilder errechnet unser Gehirn aus zwei perspektivisch leicht versetzten Bildern ein Raumbild mit Tiefeninformation. Die grundlegenden Unterschiede der Verfahren lassen sich in der Kombination der beiden Halbbilder erkennen. Während bei der Anaglyphentechnik die Stereohalbbilder in unterschiedlichen Farben übereinander gedruckt oder projiziert werden, kommt es bei der Technik der Autostereogramme zur Errechnung eines neuen Bildes, welches die Informationen beider Halbbilder trägt. Das Raumbild verfügt zwar über eine zusätzliche Information – der Tiefe. Es kann jedoch niemals mehr Informationen darstellen, als in den beiden ursprünglichen Ausgangsbildern enthalten war. Die Lenticulartechnik wird zwar oft mit den Stereotechniken verglichen, beruht aber nicht auf dem Prinzip der Parallaxe, sondern basiert auf Lichtbrechung. Zur Lichtbrechung kommt es durch den Einsatz einer speziellen Linsenfolie, die über ein speziell gedrucktes Bild gelegt wird. Das Bild unter der Linsenfolie ist die Kombination aus mehreren Ausgangsbildern, die in Streifen geschnitten horizontal oder vertikal kombiniert werden. Je nachdem in welchem Betrachtungswinkel man nun das Lenticularbild betrachtet, kommt ein anderer Bildstreifen zum Vorschein. Die aktuellste Technik erlaubt die Produktion eines dreidimensionalen Lenticularbildes aus einem Ausgangsbild. Die Holografie ist die informationsreichste Form der Abbildung. Im Unterschied zur Fotografie zeichnet die Holografie nicht einen Bildpunkt an einem speziellen Ort auf, sondern erfasst das Interferenzmuster des Aufnahmeobjekts. Dank eines speziellen Aufnahmematerials, dem Fotoresist, welcher nach dem Entwickeln ein Relief ausbildet und einem speziellen Kopierverfahren, der Regenbogentechnik, die es ermöglicht, ein in weißem Licht sichtbares Hologramm aufzuzeichnen, gelang es, Hologramme zu drucken. Der Sicherheitsdruck spielt eine immer wichtiger werdende Rolle. In einem Zeitalter, in dem die Marke selbst ein unbezahlbares Gut darstellt, ist es äußerst wichtig geworden, die Marke vor Fälschungen zu schützen. Zu diesem Zweck werden dank ihrer Fälschungssicherheit immer häufiger Hologramme eingesetzt. Diese Sicherheitshologramme werden auch DOVIDs genannt und verlangen nach einer genaueren Betrachtung.

Description (eng): This diploma thesis is about special printing techniques which are capable of producing a three-dimensional image in the viewer's eye. After a short introduction to the physiological conditions of the human eye and the principle of depth perception you will get ample information about the oldest stereoscopic technique, i.e. stereophotography. Stereophotography is known as the predecessor of all the other stereoscopic techniques like anaglyph-technique and the technique of auto stereoscopic images. The spatial effect is due to the principle of the parallax. While perceiving those stereoscopic images, our brain creates a spatial image. The main difference between those techniques lies in the way the two slightly varied pictures are combined. Anaglyph images are printed in various colours on top of each other, while the auto stereoscopic techniques are based on calculating a new picture, containing the information of both images. The spatial image now includes information of depth, though, but it can never claim to contain more information than the original images. Lenticular images are often compared to stereoscopic techniques, but are based on light diffraction. By using a special lens foil, which is placed over the printed lenticular image, the spatial effect becomes visible. Lenticular images are a horizontal or a vertical combination of various stripe images. Depending on the angle of viewing, different parts of the picture become visible. State-of-the-art techniques are capable of producing a threedimensional lenticular image from only one original. Holography is the first truly three-dimensional image-making technology, because it recreates what light waves actually do after being reflected by a real object. Since they record the interference pattern of an object, holograms include more information than photographs. A special photosensitive emulsion, known as photoresist which forms a relief and a special copying technique called rainbow holography have made it possible to print holograms by embossing the interference pattern onto thin foil. Optical document security has become more and more important because it contributes to protecting brands from being counterfeited. These fake-proof security holograms, also called DOVID’s, call for a more detailed analysis.

Object languages: German

Date: 2003

Rights: © All rights reserved

Classification: Stereobild; Druck; Dimension 3; Holographie; Herstellung

Permanent Identifier