Title (deu): Das Fundraising Instrument Internet in spezieller Anwendung für Non-Profit-Organisationen

Author: Schinninger, I. (Irene)

Description (deu): St. Pölten, FH Telekommunikation und Medien Vertiefungsrichtung Medientechnik, Dipl.-Arb., 2004

Description (deu): In dieser Arbeit sollen die jetzigen Erfahrungen von Non Profit Organisationen aber auch ihre zukünftige Einschätzung bezüglich des Internets erhoben werden. Weiters wird versucht, einen Mindeststandard zur Verbesserung von Online-Spendenportalen zu entwickeln.
Ausgehend von vorhandener Literatur wurden weitere Strukturdaten von vierzehn Organisationen erhoben, um ein genaueres Bild der jetzigen Situation auf dem Online-Spendenmarkt zu bekommen. In einer weiteren Erhebung wurden die Websites der NPO’s analysiert und in weiterer Folge Zukunftsgewichtungen von den Organisationen eingeholt. Im Jahr 2003 hatten 80 Prozent der dazu befragten SpenderInnen noch nie online gespendet, 10 Prozent ein bis zwei Mal und nur weniger als 10 Prozent mehrfach. Die jetzige Internetgeneration wird in ca. 20 - 30 Jahren die tragende Spendengeneration werden. Es ist anzunehmen, dass diese Generation das Internet bis ins hohe Alter hinein nutzen wird. Diese Generation ist sehr vertraut mit e-Payment-Systemen und wird deshalb in weiterer Folge wahrscheinlich das Onlinespenden den klassischen Spendenformens vorziehen. Derzeit wird das Internet von den Organisationen noch als ergänzendes Fundraisinginstrument gesehen somit ist ein großes noch ungenutztes Potential vorhanden.
Nach der Analyse der gesammelten Daten wird ein Minimum-Standard für eine Verbesserung der Internetpräsenz vorgeschlagen. Das Angebot einer Online-Präsenz sollte aktuelle Projektinformationen, Geschäfts- und Jahresberichte, Bestellung/Downloadmöglichkeiten von Informationsmaterial, Kontaktmöglichkeiten und Informationen zur Onlinesicherheit umfassen. Auch das Vorhandensein einer Zahlungsmöglichkeit mit Kreditkarte und Erlagschein, eine Feedback-Option, E-Mail-Info an die SpenderInnen, SSL-Verschlüsselung und das Angebot eines Newsletters sowie einer Mailing-List sind als Mindeststandard zu sehen. Da jede Onlinespende um ein Vielfaches höher als eine normale Bankspende ist, wäre für die Organisationen eine bessere Kundenbindung von Vorteil. Eine Kundenbindung ist, nach heutigem Stand, in noch fast keiner Organisation möglich, da ihnen meistens keine Daten über ihre Onlinezielgruppe vorliegen. Das Fehlen der Daten ist wahrscheinlich auf die sehr oft fehlende Datenüberprüfung im Spendenformular zurückzuführen. Diese Verbesserungschancen gilt es zu ergreifen, um die Onlinespende als vollwertiges Fundraisinginstrument zu etablieren.

Description (eng): This dissertation evaluates the present online experience of non profit organisations but also their future assessment concerning the internet. An attempt was made to create a minimum standard for improving online donation portals. Starting from literature based data, fourteen non profit organisations were evaluated to get structure parameters to form an up to date picture of the existing situation of the online donation sector. In a next step the websites of the NPO’s were analysed and subsequently each organisation was consulted to get their emphasis in prospect of the future. A survey of the year 2003 shows that 80 Percent of the interviewed donators had never donated online till now, 10 Percent had donated once or twice and only less than 10 Percent several times. To days internet generation will become the leading donating generation in 20 to 30 years time. It is likely that this generation will use the internet up to their old age. They are used to e-Payment systems therefore they are also familiar with online donation systems. This fact holds great potential for the future. At the present the organisations see the internet as an additional fundraising instrument. After analysing the collected data a minimum standard for improving the online presence was suggested. The advised criteria’s are project information, annual reports,
order/download opportunity of information material, contact opportunities and information about online security. In addition a presence of payment possibilities like credit cards and payment form, a feedback option for the donator, e-mail information to the donator, sslencoding
and the providing of newsletters and mailing lists are required as a minimum standard. Each online donation is many times the amount of an ordinary bank donation, therefore a
customer relationships and customer retention would be an advantage for the organisations. Until now such relationship is practicable in nearly no organisation, because the organisations do not receive any data about their own target group. The lack of data might also be a result of the absent data control in donation forms. These chances of improvement have to be used to establish the online donation as a complete fundraising instrument.

Object languages: German

Date: 2004

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