Titel (deu): 4:3 vs. 16:9

Autor: Ibi, M. (Martin)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2003

Beschreibung (deu): Technische und gestalterische Innovationen bedingen und beeinflussen sich kontinuierlich gegenseitig. Jede Änderung und Entwicklung bei Filmformaten oder an optischen Linsensystemen, beziehungsweise eine daraus resultierende Umgestaltung in der Chiptechnologie im Videobereich, spiegelt sich umgehend in einer Veränderung der Regeln und Möglichkeiten der Bildkompostion wieder. Die aktuellen Standards und Normen, die für High Definition Fernsehen (HDTV) festgelegt wurden, bedingen eine Aufgabe des bisher bei Fernsehgeräten gewohnten Standardformates im Verhältnis 4:3 und eine Umstellung auf ein Breitbildformat, speziell im Bildverhältnis von 16:9. Die anamorphe Darstellung, eine optische Stauchung des Bildes, in Film und Video, die durch gewisse Breitbildformate nötig wird, bedingt die Kenntnis der Problemstellungen die die Abbildung solcher Aufnahmen auf Filmmaterial oder Videobändern mit sich bringt. Daher stellt diese Arbeit ausgehend von einer Einführung in die Sinneswahrnehmung, der Präsentation der unterschiedlichen Filmformate im Laufe der Geschichte, ihre technische Umsetzung mit Hilfe anamorpher Linsen und Adapter, wie auch durch verschiedenste Verfahren mittels elektronischer Bildwandler dar. Die beiden Arten von Bildsensoren: erstens, das Charge Coupled Device (CCD), zweitens der Complementary Metal Oxide Semiconductor (CMOS) werden untersucht, ihre Vorund Nachteile herausgearbeitet und die jeweiligen Zukunftsperspektiven geprüft. Alle Vorgänge der Aufnahme als auch der Wiedergabe werden erörtert und mögliche Darstellungsfehler und Kompatibilitätsprobleme dargelegt.
Schließlich werden bekannte Missachtungen des Original Aspect Ratios (OAR; bei der Aufnahme intendiertes Seitenverhältnis des Bildes) von Film und Videomaterial in der Verwendung durch Fernsehstationen, auf dem Home Video Markt und letztendlich die Fehler bei der Vorführung im Kino beschrieben.

Beschreibung (eng): Innovations in the technical as well as in the creative field cause and influence each other continuously. Each change and improvement at film formats, optical lenses or in regard to video, a resulting change in the architecture of image sensors, reflects itself immediately in new rules and possibilities for composing within a frame. The present standards and norms which have been pinned down for High Definition Television (HDTV) result in the abandonment of the old TV sets that were manufactured in the standard format of 4:3 and the installation of new widescreen TV sets with an aspect ratio of 16:9. The anamorphic recording, as an optical distortion of the image, has been used in film and video to present wider screen formats without having to make any changes in filmsize itself. The process will be explicated in the following way: Starting from an explanation of sensual perception, subsequently a historic overview of film formats to finally arrive at the technical process regarding anamorphic lenses and adaptors and in addition to that the different types of photosensitive chips. Both kind of image sensors: firstly the Charge Coupled Device (CCD), secondly Complementary Metal Oxide Semiconductors (CMOS) will be examined, their advantages and disadvantages will be worked out and
at last their future perspectives explained. All facets of the recording and presentation process will be explored and possible compatibility problems and representation errors depicted. In the end known neglects of the original aspect ratio (OAR) of film or video footage in their presentation by TV stations, on the home video market and at last at the screening
in cinema will be laid out.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2003

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Digitale Videotechnik

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