Titel (deu): 35 mm vs. Digital Cinema

Autor: Reumann, M. (Markus)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2004

Beschreibung (deu): Seit mehr als 100 Jahren existiert das Medium Film und verzaubert Millionen
Kinobesucher mit seinem einzigartigen Look. Der Prozess, von der Aufnahme am Set, über die optische Vervielfältigung bis hin zur Projektion auf die Leinwand, ist auch im digitalen Zeitalter immer noch analog. Erst seit wenigen Jahren beginnen teilweise Computer Aufgaben zu übernehmen. Das kompatibelste Medium der Welt, der 35mm Film, wird allerdings immer noch fast uneingeschränkt als Trägermaterial des Bildes von der Szene zur Leinwand verwendet. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die heute am Markt verfügbaren
Technologien dazu imstande sind, der wohl interessantesten Industrie der Welt einen Umstieg in das volldigitale Zeitalter zu ermöglichen. Einerseits soll die Untersuchung der Charakteristik von 35mm Klarheit bringen, ob heute verfügbare Techniken schon so weit sind, die Nachfolge anzutreten, andererseits werden auch die elektronischen Kameras auf ihre Wertigkeit überprüft. Auch ein Vergleich der unterschiedlichen Workflows findet statt, und die für den Kinobesucher sehr wichtige Frage, ob digitale Projektionssysteme schon über die geforderte Qualität verfügen, soll beantwortet werden. Nach diesen theoretischen Vergleichen werden aber auch praktische Tests und Vergleiche herangezogen, um die Forschungsfrage zu beantworten, ob Digital Cinema schon soweit ist, das 35mm Kino zu ersetzen. Digital gedrehte Filme oder Testsituationen sollen untersucht werden, ein praktischer Versuch, in dem Film und das digitale Medium unter gleichen Bedingungen getestet werden, soll Klarheit bringen, ob es schon so weit ist. Schlussendlich soll ein Experteninterview Antwort auf aufgeworfene Fragen geben und aufgestellte Theorien bestätigen oder verwerfen helfen.

Beschreibung (eng): For more than 100 years the medium film exists and fascinates millions of cinemagoers due to its unique look. The whole processing of a movie, from the shooting of a scene to the duplication, the distribution and the screen projection, is still done analogly in the digital age. It’s just been a few years that computers slowly started to make their way into that industry. The most compatible medium in this world is still the only possibility if it comes to the task of bringing stories from scene to screen with maximum quality. This thesis deals with the question, if the available technologies are capable of provoking the big change from the analog to the digital system in the world’s most interesting industry yet. On the one hand, the analysis of the characteristics of film should clarify if it is possible to switch to digital systems without losing quality. On the other hand, a comparison between electronic cameras and their 35mm counterparts is made. What is more, the different workflows get examined and the very important question is answered, if the cinemagoer can rely on the digital projection devices for providing the quality he is used to.
But it’s not the theoretical aspects alone that get examined, a view over digitally produced movies and artificial test situations have to deliver answers as well, if the roll-out can be done yet.
In the end, an interview with an expert is held, to verify the made-up theories or to abandon them.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2004

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Permanent Identifier