Titel (deu): Multimedia in der Kunst

Autor: Tolino, A. (Aldo)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-StG für Telekommunikation u. Medien, Dipl.-Arb., 2002

Beschreibung (deu): Künstler, die mit Virtual Reality – Umgebungen und Sensorik experimentieren,
erweitern nicht nur die Sichtweise eines Werks durch eine Benutzer-zentrierte
Perspektive, sondern entwickeln eine neue Grammatik des Umgangs mit dem
Medium Computer.
Die Vielfalt der Technologien und Softwaretools zur Realisierung von
Multimedia-Installationen ist enorm. Schwierig ist dabei, in der Fülle der
Möglichkeiten das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und sich auf das zu
konzentrieren, was vermittelt werden soll. Diese Diplomarbeit soll einerseits
die Mittel der Künstler auf technischer Ebene näher bringen und
Möglichkeiten, Zusammenhänge und Synergien zwischen den Werkzeugen
aufzeigen, und andererseits anhand von gelungenen Arbeiten von Künstlern
skizzieren, warum es sinnvoll ist, für künstlerische Arbeiten die Möglichkeiten
von mehreren Technologien zu verbinden.
Oft stellt sich das Problem, das Kunstschaffende zwar viele Überlegungen
über Projekte mit neuen Technologien tätigen, sie aber nicht in der Lage sind,
diese selbst technisch zu realisieren. Auf der anderen Seite sind
Technikexperten oft nicht in der Lage über den rein angewandten Nutzen der
Medien hinauszugehen und ihn in einen anderen Kontext zu setzen. Im
Gegensatz zu etablierten Kunstformen wie der Malerei oder dem Film gibt es
im Umgang mit Multimedia-Installationen keine Paradigmen. Ziel kann daher
nicht eine simple Medienkonzentration sein. Vielmehr ist es von Bedeutung,
zu untersuchen, welche neuen Erfahrungen und Interaktionsmöglichkeiten
sich dem Betrachter oder Benutzer bieten, wenn die Mischung aus
verschiedenen Technologien in Kombination wirken. Die Entwicklung einer
neuen Grammatik im Umgang mit dem Medium Computer ist dabei die
Herausforderung für alle Künstler, die versuchen, mehrere Technologien und
den Benutzer in ihre Arbeit mitein zu beziehen.

Beschreibung (eng): Artists experimenting with virtual reality environments and sensor technology
not only broaden the view of a piece of art through a user-centred perspective,
but moreover develop a new grammar of using the medium computer.
The variety of technologies and software tools for the realisation of
Multimedia-Installations is immense. Due to the wide range of possibilities it is,
however, difficult not to lose the aim and concentration on the idea which
should be transported. This diploma thesis attempts to explain the technical
means of artists and tries to outline their possibilities, interrelations and
synergies. Further it illustrates through extraordinary examples why it makes
sense to combine various possibilities of technologies for a piece of art.
Frequently, the problem appears that artists reflect on projects with new media
technologies but are not able to realise them technically. On the other hand
technicians are often not able to transcend the bare technical use of media
and to put it into another context. In contrast to established art forms like
painting or film in connection with multimedia-installations there are no
paradigms. There is no point to simply concentrate the media. However,
examining which new experiences and potentials of interactivity users could
find out by combining different types of media technologies would be more
relevant. The development of a new grammar in regard to the medium
computer is a challenge that all artists accept that connect different media
technologies and try to incorporate the user in their work.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2002

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Permanent Identifier