Titel (deu): Der Internetfriseur

Autor: Weiländer, M. (Matthias)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-StG für Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2001

Beschreibung (deu): Inhalt dieser Arbeit ist das Projekt „Internetfriseur“ (ITF), dessen Entstehung, Struktur, Inhalte, Ziele und Zukunft. Das Projekt ITF konzentriert sich wie der Titel bereits impliziert auf die Branche der Friseure. Die drei primären Ziele sind:
1. die Dienstleistung dieser alten Zunft neu zu definieren
2. dem Endkunden mehr Service zu bieten
3. der Werbewirtschaft eine neue Plattform zu bieten.
Ein Friseursalon wird mit einem Netzwerk, technisch auf dem neuesten Stand, einem Frisurensimulationsprogramm und einem Internetzugang ausgestattet. Finanziert wird dies über Werbung, welche in den nicht genützten Phasen, d.h. wenn kein Kunde surft, wie eine Art Bildschirmschoner in einer Dauerschleife zu sehen ist. Durch Gründung der Firma W&Co, Ermittlung der notwendigen Partner und Erstellung eines umfassenden Konzeptes, wurde die notwendige Infrastruktur für das Projekt ITF geschaffen. Durch Verfolgung einer klar strukturierten Strategie soll der ITF mittelfristig zur Marke werden, die qualitativ hochwertige Friseure vereint und eine für die Werbewirtschaft nicht mehr wegzudenkende Plattform darstellt. Dass die Geschäftsidee des ITF realistisch ist, zeigt der derzeitige
Auftragsstand der Firma, der soweit fortgeschritten ist, dass das Konzept modifiziert werden konnte und die Einnahmen in naher Zukunft die Ausgaben übertreffen werden. Neben der Werbung als Haupteinnahmequelle bietet die Internetseite bzw. das Portal und die Lizenzgebühren einen weiteren wesentlichen Teil der Einnahmen. Zusätzlich werden Einnahmen durch die Vermittlung des Internetzugangs, des Netzwerkes sowie der Leasingfinanzierung lukriert. Da dieses Projekt durch die bestehende Rechtslage, d.h. die Tatsache, dass die Idee selbst nicht schützbar ist, eventuelle Konkurrenzprojekte wahrscheinlich macht, gilt einer raschen Realisierung und Etablierung höchste Priorität. Ab der Erlangung einer gewissen Größe bzw. eines interessanten Marktanteils wird die Motivation zur Kooperation mit dem ITF höher sein, als ein Konkurrenzunternehmen zu etablieren. Die Attraktivität einer Kooperation mit dem ITF wird auch dadurch gesteigert, dass das Projekt kein auf den Raum Österreich limitiertes Projekt ist, sondern langfristig in ganz Europa Fuß fassen soll. Bereits für das nationale Vorhaben sind allerdings sehr hohe Geldmittel notwendig. Neben dem Aufbau der Kooperationen mit Friseuren und Werbekunden liegt daher ein Hauptaugenmerk in den Förderungen und der gezielten Investorensuche, sie sollen die Verwirklichung des Projektes möglich machen.

Beschreibung (eng): Basically, this project is situated within the business of hairdressing. It tries to redefine this traditional profession and aims at providing better service for customers and creating a new platform for advertisers. A hairdresser’s shop is equipped with a state-of-the-art network, a simulation-program for hairstyles and an internet-account. The financial basis is secured by advertisements, which appear on the screen in continuing loops like a screen-safer in times of non-use. The infrastructure for the project “internet-hairdresser” was established by the foundation of the company, the connection with supportive partners and the creation of a sophisticated concept. By employing various strategies and concepts, the ITF is meant to form a trademark, which then has to provide account for other hairdressers and is supposed to constitute an essential platform for advertising. The commercial viability of the idea of connecting hairdressers and the internet is proved by well-filled order books, which lead to an improvement of the concept and a state in which proceeds predominate costs. Financially, the ITF is a highly lucrative project. Returns above average are possible because of the innovation of the idea. In addition to the advertisements as a main source of income, the webpage, the portal and the royalties also provide considerable support to the proceeds. Further money can be raised by negotiation of the internet account and the network, and by the concept of leasing. This project presents a great potential: therefore it should be realised rather quickly to pre-empt competitors. Once the company is big enough and holds a certain share of the market, competitors will rather try to cooperate instead of working against it. In the future, the concept of the ITF will not be limited to Austria only, but is supposed to be realised all over Europe.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2001

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

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