Titel (deu): Video on Demand mittels UMTS

Autor: Schinwald, F. (Franz Peter)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-StG für Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2001

Beschreibung (deu): Durch die Einführung des Mobilfunknetzes der dritten Generation erhoffen sich die Telekommunikationskonzerne einen weiteren Aufschwung dieser Branche. Die Gewinnmargen im GSM-Bereich sind mit dem zunehmenden Kampf um Kunden in letzter Zeit rückläufig, wenn sie auch bei vielen Konzernen noch immer die Cash-cow darstellen.
Von der Internettechnologie ausgehend wird nun massiv Forschung in Richtung neuer mobiler Dienstleistungen betrieben. UMTS ist technologisch dem GSM-Netz ähnlich, verwendet jedoch eine neue Luftschnittstelle und andere Frequenzbereiche, wodurch Übertragungsraten bis 2 MBit/s im Idealfall möglich sind. Neue Videokompressionsalgorithmen erzielen bereits bei einer Datenrate von 200kBit/s zufriedenstellende Ergebnisse. Durch die Verwendung einer verteilten Netztopologie kann die Serverlast reduziert werden und somit eine ökonomisch sinnvoll große Gruppe von Personen den Dienst gleichzeitig nutzen. Dadurch rückt die Möglichkeit, Video-on-Demand für mobile Endgeräte anzubieten, in die Nähe des technisch machbaren.
Trotz all der technologischen Fortschritte bestehen Zweifel daran, ob überhaupt eine Nachfrage nach mobilem VoD besteht. Der Videomarkt stagniert seit einigen Jahren und wird vor allem von „Heavy Usern“ bestimmt. Der Mobilfunkmarkt scheint sich seiner Sättigung zu nähern und es kommt hinzu, dass aufgrund der demographischen Entwicklung die Anzahl der innovationsfreudigen Bevölkerungsgruppen abnimmt. Außerdem hat Near-Video-on-demand bisher keinen großen Erfolg verbuchen können und bei VoD-Feldversuchen hat sich gezeigt, dass die Nutzung von VoD nicht wesentlich höher als bei Near-VoD ist. Es stellt sich somit die Frage, ob die teuren Investitionen in VoD für Mobilfunkgeräte sich je refinanzieren werden.

Beschreibung (eng): We are close to the start of the third-generation mobile system and the companies are expecting a large number of new applications. This new applications should attract more costumers and increase the profit that seems to decline because of more competition in the liberalized European telecommunication market.
All major R&D departments are searching for the “killer application”. Based on the success of some internet applications like instant messengers the technicians try to adopt those to the mobile world. UMTS uses the architecture of the GSM-system. The access technique is completely new and uses W-CDMA or TD-CDMA. Out of this results a maximum bandwidth of 2Mbit/s.
Video-on-Demand via UMTS seems to be possible because of new video compression techniques that have already quite impressing quality with 200kBit/s. A distributed hierarchical VoD server system could be used to reduce the system load and to guarantee that a maximum of users have simultaneous access to the video databank.
The market for videos stagnates and the mobile phone market is close to its saturation. Furthermore both are dominated by “heavy users”, the majority of users are casual users who spend less money on innovative services. It is not sure that investments in VoD will ever refinance themselves. Experiments in the US have shown that the use of Near-Video-on-Demand did not differ very much from the use of VoD.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2001

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Universal Mobile Telecommunications System

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