Titel (deu): Farbkorrekturverfahren im Video- und Filmbereich

Autor: Pernold, D. (Daniel)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Telekommunikation und Medien, Dipl.-Arb., 2007

Beschreibung (deu): Das menschliche Auge wird oft als das wichtigste Sinnesorgan des menschlichen Körpers bezeichnet, da es gleichzeitig das am sensibelsten ausgeprägte ist. Es nimmt Lichtintensitäten und Farbnuancen mit den im Auge vorhandenen Fotorezeptorzellen auf. Stäbchen reagieren lediglich intensitätssensibel, während die Zapfen für das Farbempfinden zuständig sind und verschiedenste Wellenlängen des Lichtes verarbeiten können. Technisch betrachtet ist Licht mit seinen unzähligen Farben das sichtbare Spektrum der in der Natur vorkommenden elektromagnetischen Strahlung. Geschichte und Wissenschaft brachten hervor, dass sich alle in der Natur vorkommenden Farben mittels der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau mischen lassen. Hier muss man wiederum zwischen einer additiven und subtraktiven Farbmischung unterscheiden. Die additive Farbmischung findet sich üblicherweise in allen lichtemittierenden Körpern wieder, während die subtraktive Farbmischung von Objekten und Referenzlichtern abhängt. Heutige Farbdefinitionen basieren auf wohl durchdachten Farbmodellen und Farbräumen. Die Internationale Beleuchtungskommission (CIE) mit Sitz in Wien definiert ein System zur standardkonformen Beschreibung von Farben und Farbräumen. Der CIE L*a*b*-Farbraum ist hierfür die meistgenutzte Referenz. Farbe lässt sich sowohl über den Tonwert, den Farbton als auch die Luminanz manipulieren. Die primäre Farbkorrektur beschäftigt sich mit allgemeinen Verbesserungen des Bildeindruckes über die primären Grundfarben, während sich die sekundäre Farbkorrektur darauf konzentriert, gezielte farbliche Veränderungen durchzuführen. Um diese gezielten Veränderungen durchzuführen ist es notwendig, bestimmte Bereiche beziehungsweise Farben eines Bildes segmentieren zu können. Werkzeuge wie das Vektorskop und der Waveform-Monitor sind für einen/eine Farbkoloristen/Farbkoloristin ebenso unerlässlich wie die Farbkorrektursysteme an sich. Da Vinci ist mit seinem 2k Plus Farbkorrektursystem Marktführer in der Branche und sticht seine Konkurrenten vor allem durch technische Überlegenheit, gutes Handling und ungeschlagenen Workflow aus. Andere softwarebasierende non-lineare Farbkorrektursysteme bieten zwar guten Funktionsumfang, vermissen jedoch Features wie Echtzeitfähigkeit
und Interfaces für die Steuerung externer Geräte. Softwarebasierende Systeme werden, im Unterschied zu hardwarebasierenden linearen Systemen, deshalb hauptsächlich für sekundäre und weniger aufwendige Farbkorrekturen herangezogen.

Beschreibung (eng): Since it is the most sensitive organ of the human body, the eye is often
called the most important one. Photoreceptors in the eye are recording light intensity and color shades. Rods can only react intensity sensitive whereas cones are also able to record colors and to process all of the visible wavelengths in the nature.
From the technical point of view, light is the visible part of all the electromagnetic radiation occurring in nature. As history and science are
teaching, all colors occurring in nature can be mixed by means of the three basic colors red, green and blue. We have to differentiate between additive and subtractive color mixing. Additive color mixing usually uses light-emitting substances, whereas subtractive color mixing is dependent on reference lights and objects. Today’s color definitions are based on
carefully thought out color patterns and color spaces. The International Commission on Illumination (CIE) based in Vienna sets a standard for the description of color and color spaces. The CIE L*a*b*-color space is the most frequently used color space to reference colors. Color can be manipulated by saturation, hue and luminance. While the primary color correction concerns to general improvements of a picture via fundamental colors, the secondary color correction concentrates on specific colors and areas inside a picture. In order to accomplish these
aimed changes, it is necessary to partition special colors and areas inside a picture. To a colorist, tools like the vector scope or the waveform-monitor are as essential as the color correction system itself. Da Vinci’s market leader 2k Plus outdoes its competitors especially with its technical superiority, great handling and unbeaten workflow. There are a lot of software-based non-linear grading systems out there, but they all lack functionalities like real time capability and interfaces for controlling external devices. As a result, software-based grading systems are commonly just used for secondary and non-elaborate color corrections.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2007

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Farbe; Videotechnik

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