Titel (deu): Frauenfußball und die Möglichkeit der Werbung und des Sponsoring

Autor: Kernmayer, K. (Karin)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Medienmanagement, Dipl.-Arb., 2005

Beschreibung (deu): Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Werbung und das Sponsoring im Damenfußball zu behandeln, da dieser hemenbereich bisher noch unerforscht blieb. Um die heutige Situation zu verstehen, ist es erforderlich, die historische Entwicklung des Damenfußballs genauer zu betrachten. Aus diesem Grund wird dieser Abschnitt über das übliche Ausmaß hinaus nicht nur Österreich betreffend, sondern auch international behandelt. Der Schwerpunkt wird im Werbe- und Sponsoringbereich aber klar auf Österreich gelegt. Damenfußball war in den Anfängen auch mit Geldbeschaffung verknüpft, allerdings nicht für den Zweck der Sportfinanzierung, sondern für karitative Zwecke. Er stellt weiters ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Entwicklung des vorigen Jahrhunderts dar, beginnend mit den „wilden 20er Jahren“ bis zur Zuweisung der Mutter-, Haus- und Herdrolle an die Frauen während des Nationalsozialismus. Erst die zaghaften Anfänge der Emanzipationsbewegung führten wieder zu einem Aufleben des Damenfußballs. Trotz aller Bemühungen um Gleichstellung von Mann und Frau sind Frauen nach wie vor in vielen Bereichen benachteiligt- so auch im aktiven Fußball, wo sich die fehlende Akzeptanz und der mangelnde Bekanntheitsgrad negativ auf Werbung und Sponsoring auswirken. Allerdings ist in den letzten Jahren durchaus eine positive Trendwende erkennbar.
Der darauffolgende Teil will die Begriffe Werbung und Sponsoring näher beleuchten, und speziell die Möglichkeiten im Sport beziehungsweise im Mannschaftssport aufzeigen. Werbung ist hier aber nicht nur als Geldbeschaffung für den Verein zu sehen, sondern es ist auch Werbung für den Sport an sich gemeint.
Als Fallbeispiele werden nun die Internetauftritte der österreichischen Damenfußballbundesligamannschaften inklusive ihrer Sponsoringsituation dargelegt. Außerdem werden die unterschiedlichen Präsentationen analysiert und bewertet. Der Bogen spannt sich hier von sehr professionellen, innovativen Auftritten bis hin zu simplen Websites. Da der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz des Frauenfußballs in Österreich wesentlich für einträgliche Werbung und erfolgreiches Sponsoring sind, wurde eine Fragebogenaktion via Internet gestartet. Es wurden die Antworten von 265 Teilnehmern ausgewertet und graphisch dargestellt. Beispielsweise hat sich bei dieser Untersuchung ergeben, dass Frauenleistungssport durchaus ernst genommen wird (73,6%), allerdings nur 16,5% einen Damenfußballverein kennen. Ein Drittel der Befragten wünscht sich mehr mediale Berichterstattung zum Thema Damenfußball.
Ein Interview mit der ehemaligen Vizekanzlerin und in der damaligen Bundesregierung auch für Sport zuständigen Dr. Susanne Riess-Passer zum Thema österreichischer Damenfußball rundet diese Arbeit ab. Dr. Susanne Riess-Passer setzte sich in ihrer politischen Funktion dafür ein, den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz dieser Sportart zu steigern.

Beschreibung (eng): Discussing advertisements and endorsements in women’s soccer is the aim of this diploma thesis, because this subject area has not been researched yet. To understand today’s situation it is important to have a closer look on the historical development of women’s soccer. That is the reason why the diploma thesis examines the development in Austria as well as in the world. The main focus concerning advertisement and endorsement lies on the situation in Austria.
In the beginning of women’s soccer the sport was only there to aquire money for charitable uses. By means of women’s soccer, one can recognize the social development since the 20-ies. After women’s soccer had been forbidden nearly worldwide before and after the Second World War it began to revive because of the emancipation.
In spite of all tries to equate men and women, women are still not treated equaly to men. It is just the same in women’s soccer; where missing name recognition and acceptance influence advertisement and endorsement in a negative way. But nevertheless things are getting better.
The next part analyses the terms advertisement and endorsement in consideration of the possibilities which are provided in sports. Advertisment is not only to be seen to get money, but also to campagne for the sport itsself.
The webperformances of the 10 women’s soccer teams of the “Österreichische Bundesliga” are studied then to give information about their endorsement situation. Every homepage is analysed and assessed.
A questionnaire was carried out to gain information about the name recognition and the acceptance of women’s soccer in Austria. 265 people answered within this research. All answers were interpreted and put into graphs. The research says that women’s competitive sports are taken seriously, but only 16,5% know a women’s soccer team. One third of the respondents likes to have more reporting on women’s soccer.
An interview with Dr. Susanne Riess-Passer, who once was a member of the federal government and therin responsible for sports shows interesting details about the possibilities of women’s soccer future. Dr Riess-Passer pleaded in her political work for the whole acceptance of women’s soccer in the world of sports.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2005

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: Frau; Fußball; Werbung; Sponsoring

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