Titel (deu): US-Wahlberichterstattung 2004 in österreichischen und amerikanischen Qualitäts-Tageszeitungen

Autor: Türscherl, A. (Andrea Michaela)

Beschreibung (deu): St. Pölten, FH-Stg. Medienmanagement, Dipl.-Arb., 2005

Beschreibung (deu): Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gilt als mächtigster Mann der Welt. Er ist der Verwalter des Volkes und sein Führungsstil wird ebenso genau von den Medien überwacht wie sein öffentliches Auftreten. Alle Nationen haben großes Interesse an dem US-Präsidenten und die Medien spielen die wichtigste Rolle dabei, ihn diesen zu präsentieren. Die Medien haben große Macht. Sie fungieren als Meinungsführer. Ihre Art zu berichten prägt die Denkweise der Menschen und beeinflusst (um nicht zu sagen, manipuliert) ihre Ansichten. Jedes
Medium, sei es Zeitung, Rundfunk oder Internet, vertritt einen politischen Standpunkt. Es gibt keine Objektivität. Gerade deshalb ist es unbedingt erforderlich, eine kritische Einstellung zur Medienberichterstattung zu wahren. Vor diesem Hintergrund geht die folgende Diplomarbeit der Frage nach, inwiefern sich österreichische und amerikanische Qualitäts-Tageszeitungen hinsichtlich ihrer politischen Tendenz der US-Wahlberichterstattung 2004 unterscheiden. Zu diesem Zweck wurden pro Land Zeitungen gewählt, die ihren politischen Standpunkt offen deklarieren. Für Österreich sind dies Der Standard (liberal) und Die Presse (konservativ), für die USA The New York Times (liberal) und The Washington Times (konservativ). Die Methode zur Klärung der Forschungsfrage ist die Inhaltsanalyse, im Laufe derer 301 Zeitungsartikel aller Textsorten in einer Zeitspanne von insgesamt fünf Wochen, sowohl vor als auch nach der Wahl, ausgewertet werden. Die Untersuchung ergibt, dass die Berichterstattung der österreichischen Zeitungen auf die US-Wahl ausschließlich liberal ausgerichtet ist, während die amerikanischen Zeitungen getreu ihrer politischen Stellungnahme schreiben und so für mehr Vielfalt in den Nachrichten sorgen.

Beschreibung (eng): 2004 US Election coverage in Austrian and American quality daily newspapers. The president of the United States of America is considered to be the most powerful man in the world. He is the steward of the people and his entire public manner is under constant observation by the media. All nations are interested in the president and the media play the most important role in presenting him. The media have great power. They are the opinion leader. Their way of reporting characterizes peoples´ mindsets and influences (or should it be said, manipulates) their opinions. Every media, whether newspaper, broadcasting or internet, have their political standpoint. There is no impartiality. That is why it is essential to keep a critical attitude towards media coverage. In light of these facts, the following diploma thesis deals with the question how the quality daily newspapers of Austria and the USA differ regarding their political slant in coverage. To this end newspapers were chosen which openly declare their political standpoint. For Austria these are Der Standard (liberal) and Die Presse (conservative), while for the USA, The New York Times (liberal) and The Washington Times (conservative). A methodical content analysis is used. In all, 301 newspaper articles from a wide range of texts are evaluated over a five week period prior to and following the elections. This research shows that the Austrian newspapers´ election coverage is exclusively liberal whereas the American newspapers report according to their particular editorial policy, thus providing a greater variety of news.

Sprache des Objekts: Deutsch

Datum: 2005

Rechte: © Alle Rechte vorbehalten

Klassifikation: USA; Wahl; Berichterstattung

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